Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entlastung der Umwelt durch digitale flexografische Druckfarben-Anwendungen

01.12.2004


Gegenwärtig hat der Digitaldruck einen Marktanteil von 5 Prozent, innerhalb der nächsten fünf Jahre soll dieser voraussichtlich aber auf 25 Prozent ansteigen. Aufgrund dieses enormen Anstiegs wurden an einer französischer Universität die Vorteile flexografischer Druckfarben gegenüber den gebräuchlichen Offset-Druckfarben für Druckvorbereitungsanwendungen untersucht.


Die grundsätzlichen beim Druckvorbereitungsprozess von Papier auftretenden Probleme sind größtenteils auf die Tonerhaftungseigenschaften zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund haben die verschiedenen Partner des Projektes die Tonerübertragung auf das Papier und die Tonerhaftung gemessen. Daraufhin verglichen sie ihre Ergebnisse und erstellten untereinander anerkannte und verbesserte Methoden für zuverlässige Implementierungsprozesse in der Zukunft.

Neben den Tonerhaftungseigenschaften musste auch die Druckqualität charakterisiert werden. Dies führte zur Entwicklung von drei Verfahren. Eines davon befasst sich mit der visuellen Untersuchung der gesamten Testseite zusammen mit ihrer leistungsbezogenen Klassifizierung. Ein anderes visuelles Untersuchungsverfahren behandelt das mikroskopische Bild des endgültigen Tonerauftrags. Das dritte Verfahren misst durch Bildanalyse die Linientreue und Kantenschärfe. Darüber hinaus mussten die Papiereigenschaften und die Simulation der Heißwalzen-Schmelzpunkte mit unabhängigen und reproduzierbaren Schmelzparametern analysiert werden. Man beobachtete den Einfluss dieser Parameter auf die Tonerqualität. Vergleiche zweier Toner beim Einsatz in derselben Maschine ergaben, dass eine niedrige Tonerviskosität die Tonerhaftung auf dem Papier erhöhte.


Man fand heraus, dass die Tonerübertragung von der elektrostatischen Aufladung der Papieroberfläche und die Tonerhaftung von der Oberflächenenergie des Papiers gelenkt werden. Dies führte wiederum zur qualitativen und quantitativen Charakterisierung der Tonerhaftungseigenschaften und zum Vergleich mit der Norm EN 12283: 1996, "Druck- und Büropapier Bestimmung der Tonerhaftung". Die Messungen, die Wiederholbarkeit und die Präzision flexografischer Druckfarben-Anwendungen zeigten exemplarische Ergebnisse gegenüber den durch die Norm EN 12283 erzielten Resultaten. Durch Druckfarben auf Wasserbasis, die umweltfreundlicher als herkömmliche Offset-Druckfarben für Druckvorbereitungsanwendungen sind, wird nicht nur die Drucksachen-Qualität erhöht, sondern auch die Umwelt geschont.

Kontaktangaben

Leroy Laurence
Centre Technique du Papier
BP 251
38044
Grenoble Frankreich
Tel: +33-4-76154015
Fax: +33-4-76154016
Email: laurence.leroy@webctp.com

Leroy Laurence | ctm
Weitere Informationen:
http://www.webctp.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise