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Tumortherapie mit neuen, effektiven Chlorinderivaten

24.10.2011
Die Photodynamische Tumortherapie (PDT) ist eine vielversprechende, minimal invasive Behandlungsmethode

in der Onkologie. Die PDT beruht auf einem Verfahren zur Behandlung von Tumoren mit Licht in Kombination mit einem sogenannten Photosensibilisator. An der Universität Bremen wurden nach intensiver Forschung neuartige Verbindungen synthetisiert, die sich besonders gut für den Einsatz als Photosensibilisatoren in der PDT eignen: Sie weisen eine Absorption im langwelligen Bereich mit hoher molarer Extinktion auf, eine hohe Quantenausbeute für

die Singulett-Sauerstoff-Bildung, gute Fluoreszenz-Eigenschaften zur Tumorlokalisierung, gute Anreicherung im Tumorgewebe und gute Wasserlöslichkeit für den Transport im Blutkreislauf. Die hier entwickelten und patentierten Chlorinverbindungen zeigen im Gegensatz zu herkömmlichen Photosensibilisatoren amphiphiles (sowohl hydrophiles als auch lipophiles) Verhalten. Die Kombination von lipophilen und nicht ionischen hydrophilen Strukturteilen ermöglicht sowohl gute Transporteigenschaften durch die Blutbahn als auch verstärkte Anreicherung im Tumorgewebe. Die Erfindung hat außerdem den Vorteil, dass sie auch einen Verfahrensschritt zur Chlorinsynthese umfasst, der eine hohe Ausbeute und gute Qualität der neuartigen Verbindungen garantiert.

Weitere Informationen: PDF

InnoWi GmbH
Tel.: +49 (0)421/9600-711

Ansprechpartner
Dr. Lieselotte Riegger

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Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

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