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Abstimmbarer Wellenlängenfilter für den Einsatz in der optischen Telekommunikation und Sensorik

26.03.2007
n der Telekommunikation und Sensorik werden Wellenlängenfilter für den Infrarotbereich benötigt, die einfach herzustellen und zu montieren sind und sich über einen großen Wellenlängenbereich abstimmen lassen.

Sie dienen zum Beispiel zur Auswahl von Kanälen in Multiplexern oder zum Auslesen von Braggfiltern.Entwickelt wurde ein miniaturisierter Wellenlängenfilter für 1500 - 1800 nm, der fernbedient abstimmbar ist. Grundlage für diesen Wellenlängenfilter ist ein Substrat, dessen Material sich unter bestimmten Bedingungen in eine Richtung kontrahiert oder ausdehnt. Als Material eignen sich in erster Linie piezoelektrische Materialien, aber auch magneto- oder elektrostriktive Keramiken oder Formgedächtnislegierungen.

Mit einem solchen Substrat fest verbunden sind zwei Lichtwellenleiter, die einander gegenüberliegende Stirnflächen besitzen. Zwischen den beiden Stirnflächen und parallel zueinander angeordnet befinden sich zwei reflektierende Schichten, deren Abstand sich bei einer Kontraktion oder Ausdehnung des Substrats entsprechend verändert. Diese beiden Schichten sind an Hebelarmen befestigt, die über Blöcke fest mit dem Substrat verbunden sind. Optional ist jeweils zwischen den Stirnflächen der Lichtwellenleiter und den beiden Schichten eine Linse angeordnet.

Diese Anordnung ermöglicht den Aufbau eines miniaturisierten, fernbedient abstimmbaren Fabry-Perot-Resonators, der sich für den Einsatz in Telekommunikation und Sensorik eignet.

Dr. Stephan Gärtner
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_055265&lnode=3452

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