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DNA-Chip zur Bestimmung des metastatischen Potenzials von Tumorzellen

26.03.2007
Der DNA-Biochip, genannt "Metastachip", ermöglicht auf Basis von cDNA-Kopien aus Tumorzellen, die qualitative und quantitative Bestimmung des metastatischen Potenzials von Tumorzellen, als auch die Charakterisierung der Entwicklung von Metastasen.

Der als Microarray aufgebaute Metastachip umfasst die mit der jeweiligen Metastase assoziierten Gene und so genannte Kontrollgene. Zudem steht ein entsprechendes Auswertungsverfahren zur Bestimmung des metastatischen Potenzials zur Verfügung. Durch seinen Aufbau ist der Metastachip einfach und günstig in der Herstellung, wenig störanfällig und weist dadurch eine geringe Fehlerquote auf. Jedes zu analysierende Gen des Metastachips liefert mindestens zwei wichtige Werte für die Bestimmung des metastatischen Potenzials des zu überprüfenden Tumors: die Änderung in der Genexpression der einzelnen Gene und die Frequenz mit der die besagte Änderung in der Genexpression eintritt. Diese Werte können allgemein gültig sein oder tumorspezifisch.

Der Metastachip ermöglicht somit die vollständige Beschreibung der sehr komplexen Tumormetastase. Zusätzlich kann dadurch die Analyse auf jedes einzelne Individuum genau abgestimmt werden. Der Metastachip ermöglicht, Grenzwerte für Metastasen festzulegen sowie die Wahrscheinlichkeit einer Metastase vorherzusagen. Mit Hilfe eines Datenabgleichs mit klinischen Patientendaten kann eine Therapie spezifisch für den jeweiligen Tumortyp und individuell für den Patienten ausgearbeitet werden

Dr. Ludwig Witter
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
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