Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Studie untersucht die Pläne und Ziele junger Erwachsener

17.04.2009
DFG fördert Studie der Universitäten Mainz und Jena zum Berufs- und
Privatleben von 20- bis 30-Jährigen

Junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sind heutzutage mit vielfältigen Herausforderungen im Beruf und im Privatleben konfrontiert. Es stellen sich Fragen nach einem eigenen Haushalt, der Wahl eines Berufs, dem Finden eines Partners und der Gründung einer Familie.

Mit einer Online-Studie wollen nun Psychologen der Universitäten in Mainz und Jena herausfinden, welche Ziele junge Erwachsene haben und wie sie diese verwirklichen. "Uns interessiert zum Beispiel, ob man trotz einer bestehenden Partnerschaft ein attraktives Jobangebot weit weg vom Heimatort annehmen würde", teilte Univ.-Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit.

Die Studie erfolgt im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes, das durch das Psychologische Institut der Universität Mainz unter Leitung von Seiffge-Krenke in Kooperation mit dem Institut für Psychologie der Universität Jena unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Peter Noack durchgeführt wird. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie soll Aufschluss darüber geben, wie die 20- bis 30-Jährigen die vielfältigen Anforderungen in Berufs- und Privatleben angehen und welche Prioritäten sie setzen.

"Von Seiten der Gesellschaft oder der Politik erhalten die jungen Menschen nur wenig Hilfestellungen oder Unterstützung", so Seiffge-Krenke. "Wir wollen wissen, wie sie damit zurechtkommen und Beruf und Privatleben in Einklang bringen, welche Prioritäten gesetzt werden, was für sie wichtiger ist." Darüber hinaus wird die Studie ermitteln, wie sich die jeweiligen Entscheidungen auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Mit ersten Ergebnissen wird in einem Jahr gerechnet.

Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden in einer Screening-Studie zunächst 1500 junge Erwachsene befragt. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dann über drei Jahre begleitet und erhalten im Abstand von jeweils einem Jahr einen weiteren Online-Fragebogen. Bei jeder Befragung werden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Geldpreise verlost. Junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 30 Jahren haben die Möglichkeit, an dieser Studie teilzunehmen. Der Online-Fragebogen ist verfügbar unter: http://netz-fragebogen.de/pabe

Kontakt und Informationen:
Dipl.-Psych. Sina Nitzko
Psychologisches Institut
Abteilung für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-39230 oder 06131 39-22369
Fax 06131 39-39227
E-Mail: nitzko@uni-mainz.de
Dipl.-Psych. Alexandra Standke
Friedrich-Schiller-Universität Jena:
E-Mail: alexandra.standke@uni-jena.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.psych.uni-mainz.de/abteil/epp/
http://netz-fragebogen.de/pabe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften