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IHF-Studie gibt erstmals Aufschluss über dual Studierende in Bayern

30.01.2014
Duale Studiengänge sind hoch attraktiv

Die Zahl dual Studierender ist in den letzten Jahren stetig angewachsen, im Wintersemester 2013/2014 sind über 5.900 dual Studierende an den bayerischen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften eingeschrieben – mit steigender Tendenz.

Dennoch lagen bislang kaum empirisch gesicherte Erkenntnisse über diese Gruppe von Studierenden, die Gründe für ihre Entscheidung, ihre Zufriedenheit und ihre Zukunftsperspektiven vor. Die jetzt veröffentlichte Studie des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung schließt diese Lücke durch eine Befragung aller dual Studierenden in Bayern.

Die Autorin der Studie, Kristina Gensch: “Die wichtigsten Motive für die Aufnahme eines dualen Studiums sind der hohe Praxisbezug und die gute Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt, gefolgt von der Vergütung während des Studiums. Für die Bewerbung bei einem Ausbildungsunternehmen sind in erster Linie die künftigen Entwicklungschancen entscheidend.“

Interessant ist, so die Autorin, dass knapp 70 Prozent der Studierenden einen gymnasialen Abschluss besitzen. In einigen großen MINT-Fächern ist der Frauenanteil größer als im regulären Studium. Mehr als zwei Drittel der Studierenden absolvieren ein Verbundstudium und erwerben neben ihrem Studium einen beruflichen Abschluss.

Insgesamt sind die Studierenden sowohl mit ihrem Studium als auch mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Knapp die Hälfte der Befragten besaß zu Studienbeginn eine Übernahmezusage. Mehr als ein Drittel ist nach Studienabschluss bis zu drei Jahre vertraglich an ihr Ausbildungsunternehmen gebunden. Fast doppelt so groß ist der Anteil, der dort bleiben will. Etwa die Hälfte der Absolventen möchte ein Masterstudium aufnehmen und eventuell promovieren.

Die Publikation "Dual Studierende in Bayern – Sozioökonomische Merkmale, Zufriedenheit, Perspektiven“ kann entweder in gedruckter Form per E-Mail beim IHF bestellt werden (sekretariat@ihf.bayern.de) oder über die Homepage www.ihf.bayern.de als pdf-Datei herunter geladen werden.

Dr. Lydia Hartwig | idw
Weitere Informationen:
http://www.ihf.bayern.de

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