Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vom Netzwerkpfleger zum Risikomanager

16.08.2007
Deloitte, ausgezeichnet von Forrester Research als Risk Consulting Services Leader 2007, entwirft zukünftiges CIO-Profil - den "Risk Intelligent CIO"

Der CIO im Wandel: Wer heute als Chief Information Officer erfolgreich sein will, hat erkannt, dass IT nahezu sämtliche Unternehmensbereiche umschließt. Insbesondere Risikomanagement, Corporate Governance und Compliance spielen eine herausragende Rolle.

Eine Deloitte-Studie zur Rolle des "obersten Technikers" identifiziert den "Risk Intelligent CIO" als Modell der Zukunft. Dieser analysiert und reagiert nicht nur auf IT-spezifische Risikopotenziale, sondern implementiert entsprechende Risikomanagement-Leitlinien der Vorstandsebene in allen Unternehmensbereichen. Vor allem aber ist er in der Lage, IT-Risiken in direkten Bezug zu Unternehmensstrategie und -erfolg zu setzen.

Zielbewusste CIOs müssen heute weit mehr sein als Herr der Unternehmens-IT. Ihre Verantwortung endet nicht bei der IT-Abteilung, sondern reicht weit darüber hinaus - sie haben das gesamte Unternehmen im Blick. "Die Zeiten, als der CIO in der Hauptsache Techniker war, der das Unternehmensnetzwerk pflegt, sind definitiv vorbei", so Jörg Engels, Partner Enterprise Risk Services bei Deloitte. "Der CIO der Zukunft ist eine Führungspersönlichkeit, die strategisch denkt und handelt."

Spartenübergreifend aktiv

Die Position des CIO im Unternehmen befindet sich somit inmitten einer Umbruchsphase. Im Zentrum steht der Umgang mit IT-spezifischen Risiken: mit solchen, die ausschließlich ein Gefahrenpotenzial darstellen, aber auch mit Risiken, die zu einem unternehmerischen Erfolg führen können. Da Letztere nicht nur mit technologischen Inhalten zusammenhängen, benötigt der CIO z.B. bei der Auswahl und der Schulung seiner Mitarbeiter entsprechende Kompetenzen. Er hat sämtliche Aspekte von Risikoszenarien, insbesondere ihre möglichen Folgen für das gesamte Unternehmen zu verstehen und richtig einzuordnen. Dabei muss er die Möglichkeiten - und die Kapazitäten - haben, spartenübergreifend zu agieren. Und er muss in der Lage sein, Risiken zu kategorisieren, um ihnen wirkungsvoll begegnen zu können. Nicht zuletzt ist er auch gefordert, Leitlinien und Maßgaben des IT-Risikomanagements konsequent auf allen Ebenen im Unternehmen zu implementieren und zum integralen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen.

Damit fallen dem zukunftsfähigen CIO Aufgaben zu, die einen Manager auszeichnen. Entsprechend sollte sich auch seine Positionierung im Unternehmen anpassen: Ein direkter Zugang zur Unternehmensleitung ist unverzichtbar, denn seine Arbeit ist Basis für grundsätzliche Entscheidungen des Top-Managements. Aber auch umgekehrt gilt: Die Unternehmensleitung muss ihr Technikverständnis erweitern, um das Wesen und die Tragweite von IT-spezifischen Risiken bzw. deren Einfluss auf strategische Entscheidungen zu begreifen. Nur so sind die vermeintlichen Gegensätze zu überwinden, die immer wieder zu Fehlentscheidungen führen: auf der einen Seite der mahnende, fordernde CIO und auf der anderen Seite ein Top-Management, das die Kosteneffizienz in den Vordergrund stellt.

Integration von Technologie und Governance

Für den erfolgreichen CIO-Rollenwandel sind zunächst kleine Schritte wie eine Statusanalyse des Risikoprofils der IT-Abteilung notwendig. Als Nächstes müssen Prioritäten gesetzt und Maßnahmen identifiziert werden, die Erfolg versprechen. Die Gewährleistung von Compliance zu vertretbaren Kosten ist am besten durch intelligente, automatisierte Kontrollen zu erreichen. Aufgabe des CIO ist hier in erster Linie, das Management von diesen Maßnahmen zu überzeugen.

Wichtig ist auch die Erstellung von detaillierten Anwenderprofilen, um entsprechende Zugangsberechtigungen zu definieren. Vor allem aber muss eine umfassende Integration von Technologie und Governance, von Risikomanagement- und Compliance-Initiativen erreicht werden - genauso wie spezifische IT-Risiken immer auch im Hinblick auf Risiken für das gesamte Unternehmen betrachtet werden müssen.

"Die Anforderungen an CIOs wachsen. Das bedeutet aber nicht nur, dass sie künftig immer mehr Aufgaben zu erledigen haben, sondern vor allem, dass sie ihre Position mit mehr Kreativität, Initiativkraft, Innovationsbereitschaft und strategischem Geschick ausfüllen müssen", fasst Jörg Engels zusammen.

Forrester Research: Deloitte ist Nr. 1 am Risk-Service-Markt

Generell gewinnt ein umfassendes Risikomanagement immer mehr an Bedeutung. Entsprechend steigt der Beratungsbedarf und zwar nicht nur für CIOs: Die Deloitte ERS-Teams wurden von Forrester Research Inc. für ihr Know-how in diesem Bereich zum zweiten Mal in Folge als Nummer 1 ausgezeichnet. Dabei konnte sich Deloitte unter 200 Mitbewerbern durchsetzen und wurde zum "Risk Consulting Services Leader 2007" gekürt. Bewertet wurde nach vier Kategorien:

End-to-End-Risk Consulting, Enterprise Risk Strategy, Risk Organization and Process Design sowie Risk Technology Development and Systems Integration. Deloitte bietet hierfür ein komplettes Serviceangebot von Risikostrategie und Prozessdesign bis hin zu Technology Development und Implementierung.

Den kompletten Forrester Research-Report finden Sie unter http://deloittenet/ukommdownloads/The%20Forrester%20Wave.pdf und das Deloitte-Whitepaper unter http://www.deloitte.com/dtt/article/0,1002,

sid%253D2132%2526cid%253D158107,00.html zum Download.

Deloitte Deutschland

Deloitte ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Das breite Leistungsspektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit 3.400 Mitarbeitern in 18 Niederlassungen betreut Deloitte seit 100 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus allen Wirtschaftszweigen. Über den Verbund Deloitte Touche Tohmatsu ist Deloitte mit rund 150.000 Mitarbeitern in nahezu 140 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, dessen Mitgliedsunternehmen einschließlich der mit diesen verbundenen Gesellschaften. Als Verein schweizerischen Rechts haften weder Deloitte Touche Tohmatsu als Verein noch dessen Mitgliedsunternehmen für das Handeln oder Unterlassen des/der jeweils anderen. Jedes Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig, auch wenn es unter dem Namen "Deloitte", "Deloitte & Touche", "Deloitte Touche Tohmatsu" oder einem damit verbundenen Namen auftritt. Leistungen werden jeweils durch die einzelnen Mitgliedsunternehmen, nicht jedoch durch den Verein Deloitte Touche Tohmatsu erbracht. Copyright © 2007 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.

Isabel Milojevic | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deloitte.de

Weitere Berichte zu: CIO Consulting Mitgliedsunternehmen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise