Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Firmen bevorzugen Online-Bewerbung per Formular, nicht E - Mail

11.10.2005


Nach einer aktuellen Umfrage des Magazins "Focus" nehmen deutsche Großkonzerne Bewerbungen fast nur noch online entgegen. "Das deckt sich mit unseren Erfahrungen", bestätigt Michael Weideneder, Vorsitzender des Arbeitskreises E Recruiting im eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. "Die Online-Bewerbung über ein Formular darf jedoch nicht mit der bei Unternehmen deutlich weniger beliebten Bewerbungen per E Mail verwechselt werden." Fast zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland bevorzugen Bewerbungen über ein Online-Formular entweder auf der Firmen-Homepage oder der Webseite einer Online-Stellenbörse. Dies weist die aktuelle Studie* "Trendbarometer Personalwesen 2005" aus, die der eco-Verband zusammen mit der Karriereplattform stellenanzeigen.de durchgeführt hat. Demnach erfreut sich eine E Mail mit den Bewerbungsunterlagen als Anhang nicht einmal bei einem Drittel der Unternehmen besonderer Beliebtheit. "Die Vereinfachung in der Bearbeitung ergibt sich nur dann, wenn die elektronischen Bewerbungen strukturiert in der Personalabteilung ankommen", erklärt Michael Weideneder den Grund für die Bevorzugung des Formularwesens im E Recruiting gegenüber der elektronischen Post. Er konstatiert: "Die Focus-Umfrage trifft zwar ins Schwarze, aber die Schlussfolgerung heißt eindeutig Online-Bewerbung per Bewerbungsformular und nicht Bewerbung per E Mail."

... mehr zu:
»Formular »Mail »Online-Bewerbung

Der eco-Arbeitskreisvorsitzende stimmt der von Focus zitierten Analyse von Christoph Beck, Professor für Personal- und Bildungswesen an der Fachhochschule Koblenz zu, wonach sich die Bearbeitungszeit für die Wirtschaft durch die Online-Bewerbung gegenüber der Papiermappe um rund zwei Drittel verkürzt. Die Aussichten für Kandidaten, die diesen Weg gehen, sind gut. "87 Prozent der Personalverantwortlichen in Deutschland gehen davon aus, dass die Suche nach qualifiziertem Personal trotz Konjunkturflaute hoch bleibt", nennt Michael Weideneder Ergebnisse aus der Studie von eco und stellenanzeigen.de.

Für die Studie "Trendbarometer Personalwesen 2005" haben die Online-Stellenbörse stellenanzeige.de und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft 50 Personalverantwortliche nach ihrer Markteinschätzung befragt.


eco ist seit zehn Jahren der Verband der deutschen Internetwirtschaft. Die 300 Mitgliedsunternehmen beschäftigten über 200.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 40 Mrd. Euro jährlich. Im eco-Verband sind die rund 110 Backbones des deutschen Internet vertreten. Der Verband betreibt den größten nationalen Datenaustauschknoten DE CIX. Verbandsziel ist es, die kommerzielle Nutzung des Internet in Deutschland voranzutreiben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

Weitere Informationen:
eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.,
Arenzhofstr. 10,
50769 Köln,
Tel.: 0221/700048-0,
E-Mail: info@eco.de,

Direktkontakt:
Michael Weideneder,
Tel.: 089/651076-211,
E-Mail: michael.weideneder@stellenanzeigen.de

Michael Weideneder | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eco.de

Weitere Berichte zu: Formular Mail Online-Bewerbung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie