Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Nano-Erkenntnisse für Industrie

11.08.2004


Aktuelle Ergebnisse des EU-Projektes „Nanosafe“ / VDI-Technologiezentrum zeigt Chancen und Risiken auf



Eine neue englischsprachige Studie „Industrial application of nanomaterials – chances and risks“ soll einen Beitrag für ein besseres Verständnis zwischen Vor- und Nachteilen der Nanotechnologie liefern. An der im Rahmen des EU-Projekts „Nanosafe“ entstandenen Untersuchung nahmen neben der VDI-TZ GmbH acht weitere europäische Institutionen aus Wissenschaft und Industrie teil.



Nanopartikel sind im Durchschnitt 5000-mal kleiner als der Durchmesser eines Haares. Die Eigenschaften oder die Reaktivität der Nanopartikel können so eingestellt werden, dass sie entweder selbst oder eingebunden in Polymer-, Glas- oder Keramikstrukturen zu neuen Hochleistungswerkstoffen werden. Heute finden sich Nanopartikel bereits in kommerziellen Produkten wie Sonnencremes, Kosmetik oder in funktionalen Beschichtungen und werden zukünftige Produkte maßgeblich mitbestimmen. Während auf der einen Seite das Potenzial der Technologie hoch gelobt wird, werden jedoch auf der anderen Seite von Skeptikern der Technologie Angstszenarien über Nanopartikel bis hin zu Forderungen eines generellen Produktionsstopps verbreitet. Eine Ursache für diese gegensätzlichen Einschätzungen der Nanotechnologie sind mangelnde Informationen über die besonderen Eigenschaften von Nanoprodukten und deren potenzielle Risiken. Dies kann Skepsis und Ängste bei den Konsumenten hervorrufen.

Analysiert werden in der Studie Anwendungspotenziale von Nanopartikeln wie auch deren Risiken, die bei der Produktion und der Applikation bei Konsum- und Industrieprodukten entstehen können. Außerdem werden Aspekte hinsichtlich der Gesundheit für Beschäftigte und Verbraucher untersucht sowie Präventivmaßnahmen und Umsetzungsempfehlungen diskutiert.

Die Studie ist kostenlos zu bestellen beim VDI Technologiezentrum GmbH, Zukünftige Technologien Consulting, Graf-Recke-Strasse 84, D-40239 Düsseldorf oder E-Mail: braun_d@vdi.de

| VDI-Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de

Weitere Berichte zu: Nano-Erkenntniss Nanopartikel Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Entrepreneurship-Studie: Großes Potential für Unternehmensgründungen in Deutschland
15.09.2017 | Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Autonomes Fahren wirft viele Fragen auf

20.09.2017 | Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neuer Ansatz: Nierenschädigungen therapieren, bevor Symptome auftreten

20.09.2017 | Medizin Gesundheit

Autonomes Fahren wirft viele Fragen auf

20.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten