Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schweine- und Rinderbestand nahezu unverändert

24.08.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Mai 2009 in Deutschland rund 26,9 Millionen Schweine in circa 67 600 Betrieben gehalten.

Weiterhin wurden 12,9 Millionen Rinder und knapp 2,4 Millionen Schafe ermittelt. Dies zeigen die vorläufigen Ergebnisse der Erhebung über die Viehbestände zum Stichtag 3. Mai 2009. Damit ist der Bestand an Schweinen gegenüber der Erhebung vom 3. November 2008 um 0,6% gestiegen, während die Zahl der Rinder im gleichen Zeitraum um 0,3% gesunken ist. Der Bestand an Schafen sank im Vergleich zur letzten Erhebung im Mai 2008 um 2,7%.

Verglichen mit der Erhebung vom 3. November 2008 ist die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung nahezu unverändert (+ 600 Betriebe). Damit setzte sich der von Mai zu November 2008 festgestellte Rückgang Schweine haltender Betriebe insgesamt nicht fort. In diesem Zeitraum fiel die Zahl der Schweinehalter um 8% von rund 73 000 auf etwa 67 000. Dagegen ist bei den Zuchtschweinehaltern ein Rückgang gegenüber November 2008 um 3% - gegenüber Mai 2008 sogar um 11% - auf nunmehr knapp 23 000 Betriebe zu verzeichnen.

Die Zahl der Zuchtsauen stieg im letzten Halbjahr leicht um 0,5% beziehungsweise 11 000 auf 2,3 Millionen Tiere. Die Zahl der Mastschweine nahm um 2,5% beziehungsweise 276 000 Tiere zu. Insgesamt standen damit rund 11,5 Millionen Mastschweine in deutschen Ställen.

Mit rund 8,2 Millionen Tieren ist in Niedersachsen im Ländervergleich der Schweinebestand am höchsten, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit circa 6,5 Millionen Tieren. Damit stehen 54,4% aller deutschen Schweine in diesen beiden Bundesländern.

Im Mittel werden in Deutschland rund 398 Schweine je Betrieb gehalten. Die Betriebsgröße ist jedoch regional sehr verschieden.

Insbesondere in den nördlichen und östlichen Bundesländern ist die Betriebsgröße im Schnitt deutlich höher als im Süden Deutschlands. In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt werden durchschnittlich über 1 000 Schweine je Betrieb gehalten, wohingegen in den Betrieben der Länder Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in der Regel weniger als 200 Schweine stehen.

Der Rinderbestand ist mit 12,9 Millionen Tieren gegenüber November
2008 nahezu unverändert geblieben (- 0,3%). Die schlechte wirtschaftliche Lage der Milchbauern hat sich kaum auf die Milchkuhbestände ausgewirkt. Die Zahl der Milchkühe ist leicht um 0,6% auf 4,2 Millionen Tiere gesunken. Etwas deutlicher fällt der Rückgang in der Anzahl der Milchkuhhalter aus. Hier wurden zum Stichtag rund 97 000 Haltungen erfasst. Das sind etwa 2 000 Halter oder 2% weniger als vor einem halben Jahr.
Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Judith Schiela,
Telefon: (01888) 644-8835,
E-Mail: agrar@destatis.de

Judith Schiela | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise