Durch­schnitts­erlös für Strom 2011: + 8,5 % gegen­über 2010

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Grenzpreis damit um 8,5 % gegenüber 2010 gestiegen – damals betrug er 10,66 Cent je Kilowattstunde.

Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös der Versorgungsunternehmen je Kilowattstunde Strom, berechnet aus Stromlieferungen an Sondervertragskunden. Gemäß der Konzessionsabgabenverordnung dient der Grenzpreis den Energieversorgungsunternehmen als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben.

Das sind Entgelte, die die Energieversorger den Gemeinden für das Recht zahlen müssen, die Letztverbraucher mit Strom zu versorgen und öffentliche Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen nutzen zu dürfen.

Der Durchschnittserlös bei der Abgabe an alle Letztverbraucher belief sich im Jahr 2011 auf 14,22 Cent je Kilowattstunde, das war ein Plus von 7,9 % gegenüber 2010. Bei der Abgabe an Haushaltskunden erlösten die Versorgungsunter­nehmen 2011 im Durchschnitt 20,24 Cent je Kilowattstunde, das waren 9,4 % mehr als 2010.

Detaillierte Informationen, aktuelle Ergebnisse und lange Zeitreihen zur Erhebung über Stromabsatz und Erlöse können in der Datenbank GENESIS-Online über die Tabelle Stromabsatz und Erlöse (43331-0001) abgerufen werden. Die endgültigen Ergebnisse für das laufende Berichtsjahr stehen dort spätestens am 31. Januar 2013 zum Download zur Verfügung.

Weitere Auskünfte gibt:
Jörg Kaiser,
Telefon: +49 611 75 2307

Media Contact

Jörg Kaiser Statistisches Bundesamt

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de

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