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Verbraucherpreise November 2007: Voraussichtlich + 3,0% gegenüber November 2006

28.11.2007
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im November 2007 - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber November 2006 voraussichtlich um 3,0% erhöhen (Oktober 2007: + 2,4%). Dies ist die höchste Teuerungsrate seit Februar 1994 (ebenfalls + 3,0%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,4%.

Die hohe Jahresteuerungsrate wird deutlich von den gestiegenen Preisen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie für Mineralölerzeugnisse beeinflusst. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im November 2007 in den sechs Bundesländern nochmals um 0,7% bis 1,3% gegenüber dem Vormonat und lagen damit zwischen 3,9% und 7,0% über dem Preisniveau vom November 2006.

Für Heizöl lagen die Preise zwischen 10,4% und 12,6% über dem Vormonat beziehungsweise zwischen 21,5% und 25,9% über dem Vorjahresmonat. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich gegenüber dem Oktober um 5,6% bis 8,7% beziehungsweise um 17,9% bis 20,0% gegenüber dem November 2006.

Betrachtet man die Entwicklung ohne Heizöl und Kraftstoffe, ergibt sich aufgrund der Ergebnisse aus den sechs Bundesländern für Deutschland eine Jahresteuerungsrate von schätzungsweise 2,1% (statt + 3,0%) und eine Veränderung zum Vormonat von + 0,1% (statt + 0,4%). Rückläufig waren im November 2007 gegenüber dem Vormonat saisonbedingt die Preise für Pauschalreisen (- 6,4%) und für Ferienwohnungen (- 7,3%). Sie liegen aber um 1,4% beziehungsweise 1,6% noch über dem Vorjahresniveau.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im November 2007 gegenüber November 2006 voraussichtlich um 3,3% erhöhen (Oktober 2007: + 2,7%). Im Vormonatsvergleich steigt der Index um 0,5%.

Die endgültigen Ergebnisse für November 2007 werden am 14. Dezember 2007 vorliegen.

Seit Beginn der Schätzung des Verbraucherpreisindex auf Basis 2000 ab März 2003 wurde das Ergebnis vierzig Mal getroffen. Sechzehn mal lag das Ergebnis um 0,1%-Punkte unter oder über dem endgültigen Ergebnis.

Methodische Kurzbeschreibungen zum Verbraucherpreisindex und zum harmonisierten Verbraucherpreisindex bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Peter Hannappel,
Telefon: (0611) 75-3989,
E-Mail: verbraucherpreisindex@destatis.de

Peter Hannappel | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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