Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrie erbringt rund ein Viertel der deutschen Wirtschaftsleistung

12.04.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, anlässlich der Hannover Messe mitteilt, erbrachte die deutsche Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) im Jahr 2001 eine Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen von 483,77 Mrd. Euro. Mit einem Wertschöpfungsanteil von rund einem Viertel ist sie damit nach wie vor ein sehr bedeutender Wirtschaftsbereich. In der Europäischen Union betrug der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung im Jahr 2001 rund 22 %, während sich der Industrieanteil in den USA im Jahr 2000 auf knapp ein Fünftel belief.

Die Wirtschaftsleistung in der deutschen Industrie wurde im Jahr 2001 von 8,52 Mill. Erwerbstätigen erbracht, im Jahr 1991 waren hier noch 11,32 Mill. Personen tätig. 22 % aller Erwerbstätigen in Deutschland waren 2001 in der Industrie beschäftigt (1991: 29 %). Da die Wirtschaftsleistung (Bruttowertschöpfung in konstanten Preisen von 1995) zwischen 1991 und 2001 annähernd gleich blieb, stieg die Arbeitsproduktivität in diesem Zeitraum um etwa 30 %.

Die Bruttoanlageinvestitionen der deutschen Industrie betrugen im Jahr 2000 85,51 Mrd. Euro; das sind rund 19% der Bruttoanlageinvestitionen aller Wirtschaftsbereiche in Deutschland. Ende der achtziger Jahre hatte dieser Anteil für die Industrie im früheren Bundesgebiet noch bei über 20 % gelegen.

An den Ex- und Importen Deutschlands haben die Güter der Industrie einen hohen Anteil. So waren im Jahr 2000 rund 86 % der Exporte Güter des Produzierenden Gewerbes ohne Bauleistungen, gleichzeitig entfielen rund 78 % der Importe auf Güter dieser Art. Damit trugen die Industriegüter erheblich zum Exportüberschuss Deutschlands bei.

Das Statistische Bundesamt ist als einer der größten Informationsdienstleister Deutschlands mit seinem umfassenden Angebot auch in diesem Jahr wieder auf der Hannover Messe vertreten. In Halle 18, Stand H16, finden Sie unseren Gemeinschaftsstand mit dem Statistischen Amt des Landes Niedersachsen.

Hier zeigen wir Ihnen neben unserem vollständigen Internet-Angebot gerne unsere Publikationen sowie das weitere vielfältige Spektrum der amtlichen Statistik auf regionaler und auf Bundesebene.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Auskünfte erteilen: Hellwart Glässer,
Telefon: (0611) 75-2205,
E-Mail: hellwart.glaesser@destatis.de

Annette Pfeiffer
Telefon: (0611) 75 - 4486
E-Mail: annette.pfeiffer@destatis.de


Hellwart Glässer | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie