Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2001 knapp ein Viertel weniger Wohnungen fertig gestellt

05.04.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden im Jahr 2001 in Deutschland 326 200 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 22,9 % oder 96 900 Wohnungen weniger als im Vorjahr.

Von Januar bis Dezember 2001 wurden in Wohngebäuden 285 900 Neubauwohnungen und 33 600 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z.B. Ausbau von Dachgeschossen) fertig gestellt. Der Rückgang war bei Neubauwohnungen in Zwei- und Mehrfamilienhäusern mit 22,3 % bzw. 27,0 % besonders stark. Weniger Baufertigstellungen gab es auch für Wohnungen in Einfamilienhäusern (– 18,4 %).

Der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude nahm gegenüber dem Vorjahr von 208,9 Mill. m3 auf 207,6 Mill. m3 leicht ab (–  0,6 %). Insbesondere durch öffentliche Bauherren wurde weniger Raum in Nichtwohngebäuden erstellt (– 5,9 %); bei den nichtöffentlichen Bauherren wurde nahezu das Vorjahresergebnis erreicht (– 0,0 %).

 

 

Deutschland

Errichtung von Wohnungen nach Gebäudearten

Wohnungen in

Baufertigstellungen

2001

2000

Veränderung 2001
zu 2000

absolut

in %

Wohn- und Nichtwohngebäuden

326 197

423 062

– 96 865

– 22,9

 (alle Baumaßnahmen)

  Neuen Gebäuden

292 333

377 335

– 85 002

– 22,5

    davon in:

     Wohngebäuden

285 930

368 541

– 82 611

– 22,4

       und davon:

       mit 1 Wohnung

144 194

176 727

– 32 533

– 18,4

       mit 2 Wohnungen

41 186

53 000

– 11 814

– 22,3

       mit 3 oder mehr Wohnungen

99 628

136 443

– 36 815

– 27,0

       Wohnheime

922

2 371

– 1 449

– 61,1

     Nichtwohngebäuden

6 403

8 794

– 2 391

– 27,2

  Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden

33 864

45 727

– 11 863

– 25,9

    davon in:

      Wohngebäuden

33 553

43 797

– 10 244

– 23,4

      Nichtwohngebäuden

311

1 930

– 1 619

– 83,9

Neubau von Nichtwohngebäuden nach Gebäudearten und Bauherren

(1 000 m3 Rauminhalt)

Gebäudeart

Baufertigstellungen

2001

2000

Veränderung 2001

... mehr zu:
»Nichtwohngebäude

zu 2000

absolut

in %

Nichtwohngebäude

207 565

208 878

– 1 313

– 0,6

davon:

  Anstaltsgebäude

5 247

5 398

– 151

– 2,8

  Büro- und Verwaltungsgebäude

27 245

24 112

3 133

13,0

  Landwirtschaftliche Betriebsgebäude

25 679

27 648

– 1 969

– 7,1

  Nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude

134 647

136 783

– 2 136

– 1,6

   darunter:

     Fabrik- und Werkstattgebäude

47 909

45566

2 343

5,1

     Handels- und Lagergebäude

72 341

73 949

– 1 608

– 2,2

     Hotels und Gaststätten

2 690

3 095

– 405

– 13,1

  Sonstige Nichtwohngebäude

14 769

14 958

– 189

– 1,3

davon:

  Öffentliche Bauherren

19 888

21 130

– 1 242

– 5,9

  Nichtöffentliche Bauherren

187 687

187 766

– 79

– 0,0

Weitere Auskünfte erteilt: Kerstin Kortmann,
Telefon: (0611) 75-4740,
E-Mail:
kerstin.kortmann@destatis.de


Kerstin Kortmann | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/

Weitere Berichte zu: Nichtwohngebäude

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE