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Großhandelsumsatz 2006: Real + 3,2% gegenüber 2005

30.01.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Umsatz des Großhandels in Deutschland 2006 nominal um 6,7% und real um 3,2% gegenüber 2005. Damit erzielte der Großhandel in Deutschland im vierten Jahr in Folge einen nominalen und realen Umsatzzuwachs.

Im Dezember 2006 setzte der Großhandel nominal 3,3% und real 0,6% mehr als im Dezember 2005 um. Im Vergleich zum Vormonat November 2006 stieg der Umsatz unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten um nominal und real 1,0%.

Zwei der sechs Großhandelsbranchen erzielten im Dezember 2006 sowohl nominal als auch real höhere Umsätze als im Dezember 2005: Den größten realen Umsatzzuwachs wies der Großhandel mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren, Altmaterialien und Reststoffen mit 5,2% (nominal + 10,4%) auf, gefolgt vom Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern mit einem Anstieg von 3,9% (nominal ebenfalls + 3,9%). Der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör erzielte real ebenfalls ein Umsatzplus von 0,7%, lag aber nominal um 2,9% unter den Werten des Vorjahresmonats. Reale Umsatzeinbußen mussten der sonstige Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt (- 2,1%), der Großhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren (- 6,2%) und der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (- 10,1%) hinnehmen.

Zur Verbesserung der Repräsentativität der Großhandelsstatistik ab Berichtsmonat Januar 2007:

Die Monatsstatistiken im Großhandel werden auf der Grundlage einer repräsentativen Stichprobe erstellt, das heißt Unternehmen erlöschen und neu gegründete Unternehmen sind durch eine "Neuzugangsstichprobe" in die Erhebung im Großhandel zu integrieren. Die Neuzugangsstichprobe bildet repräsentativ alle in den Jahren 2003 und 2004 neu gegründeten Großhandelsunternehmen ab und wird im Berichtsmonat Januar 2007 in die Monatsstatistik im Großhandel integriert; sie umfasst 2 131 Unternehmen oder rund 18% des Umfangs der aktuellen Stichprobe im Großhandel. Die Umsätze der neu gegründeten Unternehmen werden dann rückwirkend bis zum Januar 2006 berücksichtigt, d.h. ab dem Berichtsmonat Januar 2007 stellen wir die Veränderungsraten zum Vormonat (Dezember 2006) und zum Vorjahresmonat (Januar 2006) auf der Grundlage einer neuen, repräsentativeren Stichprobe zur Verfügung und verbessern damit die Konjunkturbeobachtung am aktuellen Rand. Das Einspielen der Umsätze der neu zugegangenen Unternehmen ab dem Berichtsmonat Januar 2006 beeinflusst jedoch die Veränderungsrate 2006 gegenüber 2005.

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Großhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 1.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Großhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt der letzten Monate bei einem Plus von 0,9 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,9 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der unter www.destatis.de/download/qualitaetsberichte/qualitaetsberichthandelmonat.pdf abgerufen werden kann.

Weitere Auskünfte gibt: Wulf-Rainer Dietrich, Telefon: (0611) 75-2430, E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Wulf-Rainer Dietrich | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/shop

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