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Das Statistische Bundesamt hat heute, Mittwoch, einen Preismonitor im Internet veröffentlicht. Verbraucher können sich dort einen Überblick über die Preisentwicklung ausgewählter Waren und Dienstleistungen verschaffen.
Anstoß für den Preismonitor hat die öffentliche Diskussion über die Einführung der Mehrwertsteuererhöhung ab 1. Januar 2007 gegeben. Eine Vielzahl von Anfragen zur Preiswirkung der geplanten Mehrwertsteueranhebung sollen in den vergangenen Monaten beim Statistischen Bundesamt eingegangen sein.
Dennoch kann der Monitor keinen Aufschluss darüber geben, ob Preiserhöhungen tatsächlich auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen sind. "Die Unternehmen erhöhen die Preise schon im Vorfeld, um einen Preisschock am 1. Januar 2007 zu vermeiden. Es ist daher unmöglich die Ursache der Preiserhöhung genau zu benennen", erklärt Carel Mohn, Sprecher des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), im Gespräch mit pressetext. Dennoch könne die amtlich Preisstatistik zuverlässige Daten zur Preisentwicklung in Deutschland liefern und somit zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen, hofft man bei Destatis.
Die Daten werden regelmäßig bis Mitte 2007 aktualisiert. Alle Daten beziehen sich auf die Preise des Monats Juni 2006. Die Grafiken geben an, um wie viel höher oder niedriger die Preise im Vergleich zum Bezugsmonat Juni liegen. Für den Preismonitor sind Preiserheber jeden Monat in 40.000 Geschäften und Dienstleistungsbetrieben in 188 Gemeinden unterwegs. Mengen- und Qualitätsveränderungen der Produkte werden in der Preisstatistik berücksichtigt. Die Auswahl der zu beobachtenden Güterarten wurde in Zusammenarbeit mit dem vzbv vorgenommen. Ausgewählt wurden Waren, die in deutschen Haushalten häufig gekauft werden.
Linda Osusky | Quelle: pressetext.deutschland
Weitere Informationen: www.destatis.de
www.destatis.de/preismonitor
www.vzbv.de
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