Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Besonders Mittelmeer-Ziele bei Flugtouristen immer beliebter

03.03.2006

Das Wachstum im Flugtourismus in Deutschland hält weiter an: Wie das Statistische Bundesamt zur Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin mitteilt, flogen im Jahr 2005 insgesamt 62,1 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland. Das waren 4,8 Millionen mehr als noch 2004, ein Zuwachs von 7,9%.

Insbesondere mediterrane Regionen werden bei Flugtouristen immer beliebter: Das traditionell bedeutendste Zielland Spanien (+ 7,2%) überschritt im Jahr 2005 erstmals die 10-Millionen-Schwelle bei Flugreisenden aus Deutschland (10,3 Millionen); allein in die Tourismus-Hochburg der Balearen flogen mit 4,0 Millionen circa 300 000 Passagiere (+ 7,8%) mehr als 2004. Italien (4,6 Millionen) erzielte ein Plus von 10,3%, wobei die Ferieninseln Sizilien und Sardinien (jeweils 0,2 Millionen) bei den Fluggästen um die Hälfte (+ 51,7% beziehungsweise + 52,4%) zulegten. Griechenland (2,3 Millionen) erhöhte sein Aufkommen um 2,1%; während das Ergebnis für die Insel Kreta (0,5 Millionen; - 0,4%) geringfügig unter dem Stand von 2004 lag, flogen nach Rhodos (0,2 Millionen; + 1,2%) und Korfu (0,2 Millionen; + 10,4%) mehr Passagiere aus Deutschland. Das Fluggastaufkommen in die Türkei (5,3 Millionen) stieg um 4,1%; der in erster Linie für den Ferienflugverkehr genutzte Flughafen Antalya (2,8 Millionen) legte bei der Passagierzahl um 5,7% zu. Deutliche Zuwachsraten erzielten auch Kroatien (0,4 Millionen; + 20,7%) und Zypern (0,2 Millionen; + 13,4%).

Bei außereuropäischen Staaten mit hohem Anteil an Flugtouristen stieg die Zahl für Tunesien (0,7 Millionen) dagegen nur leicht um 0,4%. Ägypten (1,1 Millionen; - 0,4%) lag knapp unter dem Vorjahresergebnis, während nach Südafrika (0,4 Millionen; + 18,0%) und Kenia (0,1 Millionen; + 19,5%) jeweils nahezu ein Fünftel mehr Personen flogen. Bei den durch die Tsunami-Flutkatastrophe betroffenen Ländern erreichte Thailand (0,5 Millionen) noch ein Plus von 1,0%, während das Aufkommen für Sri Lanka und die Malediven (jeweils 0,1 Millionen) um 32,1% beziehungsweise 20,6% abnahm.

Das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa sind die USA (4,2 Millionen; + 7,0%). Hier stellen - wie auch bei den nachfolgenden Ländern - neben Flugtouristen Geschäftsreisende einen Großteil der Passagiere. Die Passagierzahl für Kanada (0,8 Millionen) stieg um 6,7%. China (0,6 Millionen; + 16,8%) baute seine Position als aufkommensstärkstes Zielland in Asien weiter aus. Durch ein Plus von 10,7% wurde Indien (0,5 Millionen) hier vor Japan (0,5 Millionen; + 2,0%) das am zweithäufigsten angeflogene Zielland.

Weitere Auskünfte gibt: Lothar Fiege, Telefon: (0611) 75-2391, E-Mail: luftverkehr@destatis.de

Lothar Fiege | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Flugtourist Mittelmeer-Ziel Passagierzahl Zielland

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie