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Brustkrebs ist gefährlichste Krebsart für Frauen

02.03.2006

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2004 17 590 Frauen an Brustkrebs. Dies entspricht 4% aller Todesfälle bei Frauen. Der Anteil von Brustkrebs an den durch Krebs verursachten Todesfällen bei Frauen lag 2004 bei 17%. Damit ist Brustkrebs bei Frauen die am häufigsten zum Tode führende Krebsart.

Seit 1985 ist die absolute Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs von 16 300 Fällen um 8% gestiegen. Dieser Anstieg resultiert auch aus einem wachsenden Anteil der älteren weiblichen Bevölkerung. Rechnet man diesen Effekt heraus (Altersstandardisierung), zeigt sich, dass sich die Zahl der an Brustkrebs verstorbenen Frauen von 40 je 100 000 Frauen (1985) auf 37 je 100 000 Frauen im Jahr 2004 verringert hat.

Drastisch zugelegt haben jene bösartigen Neubildungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können. Waren im Jahre 1985 noch 5 550 Todesfälle durch bösartige Neubildungen von Bronchien und Lunge verursacht, so starben im Jahr 2004 mit 11 010 bereits fast doppelt so viele Frauen daran.

Insgesamt starben im Jahr 2004 in Deutschland 818 270 Personen, davon 53% Frauen (434 880). Rund 60% der verstorbenen Frauen waren 80 Jahre und älter. Das durchschnittliche Sterbealter von Frauen lag bei 80,0 Jahren, das der Männer bei 71,5 Jahren.

Insgesamt sind mit 216 000 Gestorbenen die Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems die häufigste Todesursache bei Frauen; hieran starb rund die Hälfte aller Frauen. An nichtnatürlichen Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen) starben insgesamt 12 550 Frauen, davon beendeten 26% ihr Leben durch einen Suizid.

Der Anteil der Frauen an den tödlichen Unfällen lag in Deutschland im Jahre 2004 bei nahezu 44%, wobei sich die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang im Haushalt ereigneten. Betroffen waren hier insbesondere ältere Frauen über 75 Jahre; ihr Anteil an den im Haushalt tödlich verunglückten Frauen betrug 83%.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Silvia Schelo, Telefon: (01888) 644-8102, E-Mail: gesundheitsstatistiken@destatis.de

Silvia Schelo | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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