Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

38,8 Mill. Erwerbstätige im Juli 2001

09.10.2001


WIESBADEN – Wie DESTATIS, das Statistische Bundesamt, mitteilt, hatten im Juli 2001 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 38,8 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 7 000 Beschäftigte weniger als ein Jahr zuvor. Damit hat sich die Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr im dritten Monat in Folge nicht nennenswert verändert.

Gegenüber dem Vormonat setzte sich im Juli 2001 der saisonale Anstieg der Beschäftigung fort (+ 35 000 Personen). Dieser fiel auch im Zusammenhang mit der Ferien- und Urlaubszeit in Deutschland und wegen zeitgleich zunehmender Beendigungen von betrieblichen Ausbildungsverhältnissen zwar schwächer aus als im Juni 2001 (+ 68 000 Personen). Der Beschäftigungsanstieg war aber in etwa genau so hoch wie im Juli 2000 (+ 26 000 Personen).

Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, hat sich im Juli 2001 die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vormonat kaum verändert: Im Berichtsmonat waren saisonbereinigt 3 000 Personen weniger erwerbstätig als im Juni dieses Jahres. Damit fiel im Juli der saisonbereinigte Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich 2001 etwas schwächer aus als in den beiden Monaten zuvor (Juni: - 13 000, Mai: - 17 000 Personen).

Die Monatszahlen über die Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept), können im Internet (http://www.destatis.de/indicators/d/arb310ad.htm) abgerufen werden.

Nach dem derzeitigen Rechenstand ergeben sich für die letzten 13 Monate folgende Ergebnisse:

Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland Originalwerte

Jahr/Monat

Personen

Veränderung gegenüber
dem Vorjahr/
Vorjahresmonat

1 000

%

Jahresdurchschnitt

1996  

37 270

- 112

- 0,3

1997  

37 208

- 62

- 0,2

1998  

37 611

403

1,1

1999  

38 081

470

1,2

2000  

38 706

625

1,6

Monatsdurchschnitt

2000 Juli

38 765

598

1,6

August

38 858

545

1,4

September

39 117

533

1,4

Oktober

39 240

518

1,3

November

39 151

464

1,2

Dezember

38 988

392

1,0

2001 Januar

38 315

287

0,8

Februar

38 290

215

0,6

März

38 458

135

0,4

April

38 599

72

0,2

Mai

38 655

18

0,0

Juni

38 723

- 16

0,0

Juli

38 758

- 7

0,0

Saisonbereinigte Werte 1)

Jahr/Monat

Personen

Veränderung
gegenüber dem
Vormonat

1 000

Monatsdurchschnitt

2000 Juli

38 740

- 8

August

38 722

- 18

September

38 748

26

Oktober

38 778

30

November

38 788

10

Dezember

38 795

7

2001 Januar

38 786

- 9

Februar

38 781

- 5

März

38 773

- 8

April

38 767

- 6

Mai

38 750

- 17

Juni

38 737

- 13

Juli

38 734

- 3

1) Census-Verfahren.


Weitere Auskünfte erteilt: Sigrid Fritsch,
Telefon: (0611) 75-2054,
E-Mail:
vgr-erwerbstaetige@destatis.de

Sigrid Fritsch | Statistisches Bundesamt

Weitere Berichte zu: Erwerbstätig

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>