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Mehr Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2004

20.10.2005


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden von den zuständigen Behörden im Jahr 2004 in Deutschland 2 340 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert. Dies waren 16% mehr Unfälle als im Jahr 2003. Über die Hälfte der Unfälle ereignete sich bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe, darunter 92% beim Transport mit Straßenfahrzeugen. Hinzu kamen 828 Unfälle beim Umgang mit diesen Stoffen in gewerblichen und privaten Anlagen.

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Obwohl die Zahl der Unfälle im Jahr 2004 stieg, gab es einen leichten Rückgang der freigesetzten Menge von wassergefährdenden Stoffen um 4% gegenüber 2003. Bei einem Viertel der circa 5 500 Kubikmeter freigesetzten Stoffe handelte es sich um Mineralölprodukte. Etwa 3 800 Kubikmeter wassergefährdender Stoffe belasteten dauerhaft den Wasserhaushalt, weil sie weder wieder gewonnen noch einer geordneten Entsorgung zugeführt werden konnten.

Die häufigste Unfallursache war im letzten Jahr menschliches Fehlverhalten (49%), nur 24% der Unfälle waren auf Materialfehler, zum Beispiel Mängel an Behältern und Verpackung oder Korrosion von metallischen Anlagenteilen, zurückzuführen. In 27% der Schadensfälle wurde die Unfallursache nicht eindeutig festgestellt.


Weitere Auskünfte gibt:
Anja Galster,
Telefon: (0611) 75-8215
E-Mail: anja.galster@destatis.de

Anja Galster | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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