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Hebesätze der Gewerbesteuer 2000

29.08.2001


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer in Deutschland im Jahr 2000 bei 389 %; das war knapp ein Prozentpunkt weniger als 1999. Der durch die Gemeinden festgesetzte Hebesatz entscheidet maßgeblich über die Höhe der Realsteuern (Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B) in den Gemeinden.

Die niedrigsten Landesdurchschnitte bei den Gewerbesteuerhebesätzen hatten im Jahr 2000 Brandenburg (286 %), Schleswig-Holstein (333 %), Mecklenburg-Vorpommern (336 %) und Thüringen (337 %). Unter den Stadtstaaten lag in Hamburg der Hebesatz mit 470 % am höchsten. Das Saarland hatte mit einem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 425 % den höchsten Wert unter den Flächenländern vor Nordrhein-Westfalen (424 %). Das Gewerbesteueraufkommen 2000 betrug 52,9 Mrd. DM; es ist damit gegenüber dem Vorjahr nahezu gleich geblieben.

Bei der Grundsteuer A, die bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erhoben wird, lag der Hebesatz im Jahr 2000 bei durchschnittlich 278 % und damit gut um einen Prozentpunkt über dem Wert von 1999. Das Aufkommen der Grundsteuer A betrug 2000 insgesamt 0,6 Mrd. DM (+ 1,4 % gegenüber 1999).

Der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B (für Grundstücke) hat sich mit 367 % für das Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das Aufkommen der Grundsteuer B belief sich auf 16,7 Mrd. DM und war um 2,5 % höher als 1999.

Die Tabelle zeigt die mit dem Steueraufkommen gewichteten Hebesätze der Länder.

Die Hebesätze der Realsteuern (Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B) für sämtliche Gemeinden Deutschlands im Jahr 2000 sind als Diskettenpaket (Excel-Format) beim Statistischen Bundesamt für DM 80,-- zuzüglich DM 3,50 Versandkosten erhältlich (Statistisches Bundesamt, Gruppe VI D, 65180 Wiesbaden, Telefon: 0611/75-4132, Telefax: 0611/75-3966, E-Mail: steuern@statistik-bund.de ).

Durchschnittliche Hebesätze der Realsteuern nach Ländern 2000
in %

Land

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Gewerbesteuer

Baden-Württemberg

320

332

359

Bayern

323

333

373

Berlin

150

600

410

Brandenburg

229

342

286

Bremen

248

530

415

Hamburg

225

490

470

Hessen

263

320

408

Mecklenburg-Vorpommern

233

343

336

Niedersachsen

315

358

368

Nordrhein-Westfalen

202

401

424

Rheinland-Pfalz

277

328

374

Saarland

244

332

425

Sachsen

280

385

407

Sachsen-Anhalt

272

354

349

Schleswig-Holstein

250

303

333

Thüringen

227

324

337

Deutschland

278

367

389

 


Weitere Auskünfte erteilt: Christopher Gräb,
Telefon: (0611) 75-4132,
E-Mail:
steuern@statistik-bund.de


Christopher Gräb | Mitteilung für die Presse

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