Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unfallbilanz im ersten Halbjahr 2001: 507 tödlich Verunglückte weniger im Straßenverkehr

22.08.2001


Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im ersten Halbjahr 2001 in Deutschland 3 159 Getötete im Straßenverkehr; das waren 507 oder 14 % weniger als im ersten Halbjahr 2000. Dies waren die wenigsten Verkehrstoten in einem ersten Halbjahr seit Einführung der Statistik im Jahr 1953. Das bisher niedrigste Ergebnis wurde im ersten Halbjahr 1999 mit 3 599 Getöteten ermittelt.

Bei 173 700 (- 6,3 %) Unfällen mit Personenschaden wurden in den ersten sechs Monaten 2001 weitere 228 900 (- 6,1 %) Personen verletzt. Bei 961 700 registrierten Unfällen entstand lediglich Sachschaden (- 0,3 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum).

Deutlich weniger Getötete als im Vorjahreshalbjahr gab es vor allem in den Ländern Bayern (- 120 Getötete), Niedersachsen (- 76) und Nordrhein-Westfalen (- 75). Lediglich in Hamburg wurden mehr Verkehrstote (+ 2) ermittelt.

Im ersten Halbjahr 2001 starben im Bundesdurchschnitt 38 Straßenverkehrsteilnehmer je 1 Mill. Einwohner. Weit über diesem Durchschnitt lagen die Werte in Mecklenburg-Vorpommern mit 80 und Brandenburg mit 61 im Straßenverkehr Getöteten, weit darunter in den Stadtstaaten Berlin (8), Bremen (12) und Hamburg (14).

Im Juni 2001 erfasste die Polizei in Deutschland 193 400 (+ 3,9 %) Straßenverkehrsunfälle. Bei 34 500 (- 1,5 %) Unfällen mit Personenschaden wurden 592 (- 14 %) Personen getötet und 45 500 (- 0,7 %) verletzt.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete im ersten Halbjahr 2001*)

Land

Verunglückte

Darunter: Getötete

Getötete je
1 Mill.

... mehr zu:
»Straßenverkehr

Einwohner

Anzahl

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-


zeitraum
in %

Anzahl

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Baden-Württemberg

27 295

- 6,2

375

- 26

36

Bayern

40 250

- 4,6

566

- 120

47

Berlin

8 282

- 12,5

28

- 17

8

Brandenburg

7 857

- 7,5

158

- 37

61

Bremen

1 881

- 4,3

8

- 5

12

Hamburg

5 706

- 7,5

24

2

14

Hessen

17 326

- 3,1

222

- 21

37

Mecklenburg-Vorpommern

5 587

- 8,6

144

- 40

80

Niedersachsen

23 884

- 8,9

370

- 76

47

Nordrhein-Westfalen

43 435

- 8,2

467

- 75

26

Rheinland-Pfalz

11 955

- 2,4

140

- 52

35

Saarland

3 199

6,8

33

0

31

Sachsen

11 212

- 10,1

185

- 36

41

Sachsen-Anhalt

7 012

- 11,4

153

- 9

58

Schleswig-Holstein

8 120

- 12,5

110

- 12

40

Thüringen

7 018

- 8,7

139

- 20

57

Deutschland 1)

232 012

- 6,2

3 159

- 507

38

________________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. nach Ländern nicht aufteilbarer Nachmeldungen.


Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail:
verkehrsunfaelle@statistik-bund.de


Rudolf Kaiser | Mitteilung für die Presse

Weitere Berichte zu: Straßenverkehr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz