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Preise für Telekommunikation 2004: - 0,4% zum Vorjahr

05.01.2005


Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2004 im Vergleich zum Jahr 2003 um 0,4% niedriger. Im Dezember 2004 lag der Gesamtindex um 1,4% unter dem entsprechenden Vorjahresmonat. Von November 2004 auf Dezember 2004 sank der Index um 0,3%.

Deutlich günstiger als im Jahresdurchschnitt 2003 wurde im Jahr 2004 die Internet-Nutzung, sie verbilligte sich um 3,3%. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sanken die Preise für die Internet-Nutzung im Dezember 2004 um 3,5%. Von November auf Dezember 2004 fielen die Preise um 0,2%.

Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz lag im Jahr 2004 um 0,2% höher als 2003. Ortsgespräche (- 4,8%), Inlandsferngespräche (- 7,2%), Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (- 0,1%) und Auslandsgespräche (- 0,8%) waren im Jahresdurchschnitt 2004 günstiger als im Vorjahr. Dagegen stiegen die Anschluss- und Grundgebühren um 6,0%.

Im Dezember 2004 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz um 1,1% unter dem Vorjahresniveau. Die Anschluss- und Grundgebühren erhöhten sich um 0,5%. Dagegen verbilligten sich Ortsgespräche (- 2,0%), Inlandsferngespräche (- 1,3%), Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (- 4,6%) und Auslandsgespräche (- 0,8%).

Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise für das Telefonieren im Festnetz um 0,5%. Während die Preise für Inlandsferngespräche bzw. für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze um 0,2% bzw. um 4,3% gefallen sind, verteuerten sich die Ortsgespräche um 0,1%. Anschluss- und Grundgebühren und die Preise für Gespräche in das Ausland blieben im Vergleich zum Vormonat stabil.

Die Preise für das Mobiltelefonieren fielen im Jahr 2004 im Vergleich zum Jahr 2003 um 1,1%. Im Dezember 2004 lagen die Preise um 1,8% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat blieben die Preise für das Mobiltelefonieren unverändert.

Andreas Martin | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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