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Importpreise Juli 2004: + 2,2% gegenüber Juli 2003

23.08.2004


Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Juli 2004 um 2,2% über dem Vorjahresstand. Im Juni 2004 bzw. im Mai 2004 hatten die Jahresveränderungsraten + 2,0% bzw. + 2,5% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Juli 2004 um 0,6% über dem Stand des Vorjahres.



Gegenüber Juni 2004 stieg der Einfuhrpreisindex im Juli – nach einem Preisrückgang im Vormonat – erneut an (+ 0,3%). Im Monatsvergleich verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Eisen- und Stahlschrott (+ 16,5% nach – 9,4% im Vormonat). Auch für Mineralölerzeugnisse stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat wieder (+ 7,4%), nachdem sie im Juni vorübergehend zurückgegangen waren (– 6,4%). Dies gilt insbesondere für Motorenbenzin (+ 10,1% nach – 13,5% im Vormonat) sowie für Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+ 8,1% gegenüber – 2,5% im Juni 2004). Dieselben Tendenzen waren für rohes Erdöl (+ 5,7% nach noch – 4,9% im Vormonat) zu beobachten. Steinkohle verteuerte sich ebenfalls (+ 6,3%), hatte aber im Vormonat keinen Preisrückgang zu verzeichnen (+ 3,8% im Juni 2004). Billiger waren gegenüber Juni 2004 dagegen u.a. Tomaten (– 14,2%), Bananen (– 7,6%) und Rohkaffee (– 5,8%).



Starke Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr gab es im Juli 2004 u.a. bei folgenden Importgütern: Steinkohle (+ 54,8%), Rohkupfer (+ 48,6%), NE-Metallerze (+ 38,9%), Mineralölerzeugnisse (+ 31,1%), darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+ 35,3%) sowie Motorenbenzin (+ 33,5%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 31,0%), darunter insbesondere Ferrolegierungen (+ 63,6%), Eisen- und Stahlschrott (+ 48,1%) sowie Beton-, Stab- und Flachstahl (+ 44,2%). Auch rohes Erdöl (+ 26,4%), Schweinefleisch (+ 17,6%), Rindfleisch (+ 12,9%), Eisenerze (+ 12,0%), Bananen (+ 10,6%), Holz- und Zellstoff (+ 9,1%) sowie Rohkaffee (+ 4,2%) wurden teurer. Billiger als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Tomaten (– 23,9%), Erdgas (– 8,1%) und Geflügel (– 7,5%).

Der Index der Ausfuhrpreise ist im Juli 2004 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9% gestiegen. Im Juni 2004 und im Mai 2004 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils + 0,8% betragen. Gegenüber Juni 2004 stiegen die Ausfuhrpreise geringfügig (+ 0,1%).

Tabelle: Index der Außenhandelspreise

Weitere Auskünfte gibt: Marion Knauer, Tel. 0611-75-2302, E-Mail: aussenhandelspreise@destatis.de

Marion Knauer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/aussenhandelspreise.htm
http://www.destatis.de

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