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0,6% weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ersten Quartal 2002

02.07.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nutzten nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Quartal 2002 in Deutschland 0,6 % weniger Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel auf Straßen und Schienen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen wurden – wie im Vorjahresquartal – 2 026 Mill. Fahrgäste befördert, den Reiseverkehr mit Omnibussen (Gelegenheitsverkehr) nutzten 14 Mill. Personen (– 1,6 %). Diese Angaben stammen von den 2 420 größeren inländischen Unternehmen des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs, die über mindestens sechs Omnibusse verfügen oder Straßenbahnverkehr betreiben. Die 69 im Eisenbahnpersonenverkehr tätigen Unternehmen beförderten 482 Mill. Fahrgäste (– 3,1 %), wobei 451 Mill. Personen (– 2,6 %) Züge des Nahverkehrs und 31 Mill. (– 9,3 %) Fernverkehrszüge benutzten.

Die Beförderungsleistung, die sich aus der Anzahl der Fahrgäste und den Fahrtweiten errechnet, verringerte sich im ersten Quartal 2002 im Linienverkehr auf der Straße um 1,4 % auf 13,4 Mrd. Personenkilometer (Pkm). Im Reiseverkehr mit Omnibussen, der überwiegend Fernverkehr ist, lag die Beförderungsleistung mit 3,7 Mrd. Pkm um 6,8 % unter dem Vorjahresniveau. Der Nahverkehr mit Eisenbahnen erreichte 9,2 Mrd. Pkm (– 2,8 %) . Im Eisenbahnfernverkehr sank die Beförderungsleistung um 6,0 % auf 7,6 Mrd. Pkm.

Die im Vergleich zur Gesamtentwicklung höheren Rückgänge der Fahrgäste und der Beförderungsleistungen im Eisenbahnfernverkehr sind zum Teil auf Umwidmungen von Fernverkehrs- in Nahverkehrsverbindungen zurückzuführen. Saisonalbedingte Einflüsse (die Osterferien begannen 2002 bereits Ende März) hatten ebenfalls Auswirkungen auf das Aufkommen im öffentlichen Personenverkehr.

Die Unternehmen des Straßenpersonenverkehrs erzielten aus Fahrkartenverkäufen (einschließlich Umsatzsteuer) im Linienverkehr 1,5 Mrd. Euro Einnahmen, 1,6 % mehr als im ersten Quartal 2001. Im Reiseverkehr mit Omnibussen blieben die Einnahmen mit 207  Mill. Euro konstant.

Die Einnahmen im Eisenbahnpersonenverkehr erhöhten sich im ersten Quartal 2002 um 1,9 % auf 1,3 Mrd. Euro (ohne Umsatzsteuer, aber einschließlich leistungsbezogener Abgeltungszahlungen des Bundes z.B. für die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten).

 

Öffentlicher Personenverkehr im ersten Quartal 2002

Verkehrsart

Fahrgäste

Beförderungs-
leistung

Einnahmen

Mill.

Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %

Mill.
Perso-
nen-
kilo-
meter

Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %

Mill. Euro

Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %

Öffentlicher Personen-
   verkehr insgesamt


2 522


– 0,6


33 879


– 3,5


.


.

Öffentlicher Straßen-
   personenverkehr


2 040


– 0,1


17 004


– 2,6


1 715


1,4

   Linienverkehr

2 026

+/– 0,0

13 351

– 1,4

1 508

1,6

   Gelegenheitsverkehr

14

– 1,6

3 653

– 6,8

207

0,0

Eisenbahn-
   personenverkehr


482


– 3,1


16 875


– 4,3


1 325


1,9

   Nahverkehr

451

– 2,6

9 238

– 2,8

.

.

   Fernverkehr

31

– 9,3

7 637

– 6,0

.

.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Bernd Reichel,
Telefon: (0611) 75-2848,
E-Mail:
strassenpersonenverkehr@destatis.de


Bernd Reichel | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

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