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Zahl der Woche: Fast 1,1 Millionen Tonnen Äpfel im Jahr 2007 geerntet

19.02.2008
Die deutschen Baumobstbauern haben im vergangenen Jahr 1,07 Millionen Tonnen Äpfel geerntet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, machte diese Apfelernte gut 85% der gesamten deutschen Baumobsternte des Jahres 2007 aus. In den letzten zehn Jahren wurden nur im Jahr 2000 mit 1,13 Millionen Tonnen mehr Äpfel geerntet.

Der Ernteertrag je Hektar Anbaufläche war im letzten Jahr mit 33,7 Tonnen der höchste Wert seit der Erfassung der Ernteerträge in Tonnen je Hektar im Jahr 1993. Er lag damit um 24,3% über dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre.

Die deutsche Apfelernte reicht jedoch bei weitem nicht, um den Inlandsverbrauch zu decken. Daher wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2007 nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik zusätzlich noch 495 000 Tonnen Frischäpfel eingeführt.

Im Jahr 2006 waren insgesamt 786 700 Tonnen Äpfel importiert worden, die vorwiegend aus Italien stammten. Gleichzeitig exportierte Deutschland in der Zeit von Januar bis September 2007 95 200 Tonnen und im Jahr 2006 etwa 104 100 Tonnen Frischäpfel.

Die wichtigsten deutschen Apfel-Anbaugebiete liegen in Baden-Württemberg (Bodenseeregion) und in Niedersachsen ("Altes Land") sowie in Sachsen.

Weitere Auskünfte gibt:
Bettina Hilf,
Telefon: (01888) 644-8635,
E-Mail: ernte@destatis.de

Bettina Hilf | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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