Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Taschentuchlabor – Impulszentrum für Integrierte Bioanalyse (IZIB)

04.11.2011
Zweites öffentliches Statusseminar des Impulszentrums für Integrierte Bioanalyse "Das Taschtuchlabor" im BMBF Förderprogramm: „Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern“ am 09. November 2011 im Fraunhofer IBMT in Potsdam-Golm

Am 09. November 2011 findet das zweite öffentliche Statusseminar des Projekts „Das Taschentuchlabor – Impulszentrum für Integrierte Bioanalyse“ im Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT (Potsdam) statt. Hier werden die Ergebnisse aus zwei Jahren Forschungsarbeit präsentiert.

Vorträge informieren über die Fortschritte im Bereich der Erkennungselemente, responsiven Hydrogele und Signalmoleküle. Während einer Posterpräsentation können die Teilnehmer in direkten Kontakt mit den Wissenschaftlern treten und offene Fragen diskutieren. Abgerundet wird das Programm durch einen Laborrundgang, in dem über den wissenschaftlichen Hintergrund und aktuelle Methoden und Technologien in Verbindung mit dem Projekt informiert wird.

Dieses Jahr wird das Statusseminar erstmalig mit dem 3. Potsdamer Bioanalytik Kolloquium verbunden und unter dem Schirm der Potsdamer Bioanalytik Tage, organisiert vom Zentrum für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik (ZMDB) und dem Fraunhofer IBMT, durchgeführt. Das Kolloquium ist ein etablierter Treffpunkt von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Es informiert in ausgewählten Themenbereichen über aktuelle Forschungsergebnisse und dient darüber hinaus als Plattform für den Kommunikations- und Know-how-Transfer.

Obwohl sich das Kolloquium inhaltlich auf Entwicklungen im Bereich der Biosensortechnologie fokussiert, werden weitere bioanalytische Technologien vorgestellt und diskutiert. Die Einladung internationaler Sprecher rundet die Veranstaltung ab und ermöglicht den Vergleich der Arbeiten am Standort mit der internationalen Spitzenforschung. Auch das „Taschentuchlabor“ wird hier im Rahmen der Posterausstellung vertreten sein.

Zum Projekt:
Im „Taschentuchlabor“ soll eine neue Generation von Biosensoren geschaffen werden, die den Analyten spezifisch binden und seinen Nachweis ohne weitere Hilfsmittel ermöglichen. Diese „Sensor-Aktor-Moleküle“ könnten anschließend in Textilien eingewoben werden und für die direkte Detektion von Krankheitserregern genutzt werden. Die wesentlichen Indikationsgebiete stellen Infektions- und Entzündungserkrankungen dar, hervorgerufen durch Viren, Bakterien und Pilze.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern“ gefördert.

Kontakt:
Dr. Stephanie Schwarz
Telefon +49 (0) 331/58187-101
stephanie.schwarz@ibmt.fraunhofer.de

Annette Maurer | idw
Weitere Informationen:
http://www.ibmt.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Am Einmaleins kommt keiner vorbei
22.09.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Leicht aber robust entwickeln und konstruieren!
13.09.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie