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Kulturnutzer erforschen: Methodenworkshop am Institut für Kulturpolitik

02.07.2012
Wer nutzt welche kulturellen Angebote? Wer bleibt fern?

Der erste Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung am 5. und 6. Juli in Hildesheim will die Entwicklung in dem noch jungen Forschungsgebiet vorantreiben. Erstmalig veranstaltet der Fachverband Kulturmanagement e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim den „Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung“.

Das Angebot richtet sich an Forschende und Lehrende aus der empririschen, Kulturnutzer- und Marktforschung.

Erstmalig veranstaltet der Fachverband Kulturmanagement e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim den „Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung“. Am 5. und 6. Juli schaffen Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz an der Universität Hildesheim einen Ort für Diskussionen über die Entwicklung empirischer sozial- und kulturwissenschaftlicher sowie künstlerischer Methoden in der Kulturnutzerforschung. Ziel ist es, die Potenziale bestehender quantitativer und qualitativer Methoden zu erörtern sowie neue innovative und kreative methodische Zugänge zu entwickeln, die den Gegenstand Kunst und Kultur einschließlich seiner Rezeption angemessen fassen.

Als Gast spricht am Donnerstag der Leiter der Projektentwicklungs- und Kulturforschungsagentur Klaus Gerhards über den Mehrwert der Sinus Mileus für (Nicht-)Kulturnutzerforschung und (interkulturelles) Audience Development. Er stellt die aktuellen Sinus-Migrantenmilieus für Kultur vor und zeigt auf, wie mit Hilfe des microm-Angebots, diese Milieus bis auf Städte, Stadtteile und Straßenzüge berechnet werden können.

Der Freitag steht im Zeichen des „Methodenbattle“: Verschiedene quantitative, qualitative und kreativ-künstlerische Zugänge versuchen das gleiche Forschungsthema methodisch zu fassen: Mit welchen empirischen Methoden können soziale und persönliche Barrieren wie die Angst, sich bei kulturellen Veranstaltungen deplaziert zu fühlen oder bei Kunst keinen Gewinn für das eigene Leben zu finden, untersucht werden? In Kleingruppen werden qualitative, quantitative und künstlerisch-kreative Methodensettings zur empirischen Erforschung dieser Barrieren entwickelt, verglichen und bewertet.

Der Workshop richtet sich an Forschende und Lehrende aus den Bereichen Kulturnutzerforschung, empirische Forschung und Marktforschung.

KONTAKT:
Institut für Kulturpolitik
Stiftung Universität Hildesheim
Prof. Dr. Birgit Mandel (E-Mail: mandel[at]uni-hildesheim.de)
Thomas Renz (E-Mail: renzth[at]uni-hildesheim.de)

Isa Lange | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=875

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