Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens auf der UrbanTec: Praktische Anwendungen für lebenswerte Städte

24.10.2011
Neue Lösungen sparen Geld, Energie und senken CO²-Ausstoß

Kreative Ideen, leicht finanzierbare technische Lösungen und heute schon umsetzbare praktische Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung – damit überrascht Siemens auf der internationalen Kongress-Messe „UrbanTec 2011“ in Köln ein breites Fachpublikum.

Das in Halle 7 gezeigte Spektrum an Umweltlösungen reicht von der virtuellen Stadt einer CO²-freien Zukunft mit praktischen Anwendungen und Optimierungsvorschlägen für kommunale Infrastrukturen bis hin zur modernen energetischen Gebäudesanierung, Verkehrsmanagement-Lösungen, Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen (Smart Grid).

Das Smart Grid macht Gebäude zu aktiven Mitspielern im Strommarkt. Das Modell eines intelligent gesteuerten Gebäudes zeigt, wie effizientes Energiemanagement funktioniert. Außerdem ebnet das Smart Grid den Weg für eine CO²-freie Mobilität mit Elektroautos. Siemens unterstützt seine Kunden mit solchen Lösungen dabei, alternative Energiequellen zu erschließen, z.B. durch Solaranlagen, Kraft-Wärme-Kopplung mit Biogasbetrieb, geothermischen Energie- und Heizpumpen oder effizienten Blockheizkraftwerken, Windturbinen und Photovoltaikanlagen. Ein so genanntes Smart Building steuert dank intelligenter Gebäudetechnik seinen Energieverbrauch nach Bedarf. In Abstimmung mit dem Netzbetreiber bezieht es Energie zu niedrigen Tarifen, produziert selbst Strom, speichert ihn und speist ihn zu höheren Preisen ins allgemeine Netz zurück. So sinken die Energiekosten für öffentliche wie private Gebäudenutzer, Auslastung und Stabilität der Netze werden ausgeglichener, die Einbindung erneuerbarer Energiequellen dadurch stabiler.

„Antworten für nachhaltige CO²-Reduzierungen und Energieeinsparungen gibt es heute schon“, so Rudolf Martin Siegers, Leiter von Siemens Deutschland. „Wir belegen jeden Tag ganz praktisch, dass unsere Kunden rentabel in Umweltschutzprojekte investieren können. So schonen wir nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.“

Notwendige Investitionen ließen sich trotz angespannter Kassenlage durch Energiespar-Contracting vielfach sogar zum Nulltarif finanzieren und umsetzen. Die Investitionen amortisieren sich durch Verrechnung der erzielten Energieeinsparungen, von denen der Kunde langfristig profitiert. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat auf diese Weise mehrere Berliner Museengebäude energetisch saniert.

Lebhaft diskutiert wird auf der UrbanTec vor allem die nachhaltige Verbesserung städtischer Verkehrsinfrastruktur. Eine Antwort auf die Herausforderung, den begrenzt verfügbaren Platz in Städten für zunehmenden Verkehr besser zu nutzen, ist die effizientere Steuerung des schienengebundenen Verkehrs durch neue Leittechnik in Verkehrsmanagement-Zentralen. Herzstück dieses neuen Leittechnik-Systems von Siemens ist ein „Multitouch-Tisch“: Er zeigt das gesamte Verkehrsnetz und ermöglicht Fahrplanregelung und Reparaturplanung auf einer einzigen, interaktiven Bedienoberfläche. Durch Fingerzeig lässt sich zum Beispiel ein Streckenplan simpel verschieben. Das vereinfacht Entscheidungsabläufe und beschleunigt den Betrieb. Das System ermöglicht es auch, gemeinsam mit dem Kunden verschiedene Szenarien durchzuspielen, neue Ideen realitätsnah zu prüfen, Prozesse zu verbessern, und so Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Die neue Leittechnik hilft so, das Verkehrsnetz effizienter zu gestalten. Mithilfe der neuartigen Bedienoberfläche können die Fahrzeiten im Verkehrssystem besser abgestimmt und Umsteigevorgänge optimiert werden.

Schwachstellen beheben – das wollen auch die auf der UrbanTec gezeigten iPad-Applikationen von Siemens. Der „Water Footprint Calculator” etwa hilft dabei, den Wasserverbrauch zu senken. Die für das iPad konzipierte App findet der Facebook-Nutzer unter dem Suchbegriff “Water Footprint Calculator“.

Detailreich, zweidimensional und interaktiv – die „Virtual City“ von Siemens zeigt dem Fachpublikum in Halle 7, was für eine nachhaltige, lebenswerte ökologische und ökonomische Stadtentwicklung bereits möglich ist. Abgedeckt werden die Themen Energie, Mobilität. Industrielle Produktion, Wasser, Gebäude, Beleuchtung, Gesundheitswesen und Finanzen. Alle Informationen dazu sind auch als kostenloser Download für iPad (http://itunes.apple.com/de/app/id435676577?mt=8) oder PC abrufbar (http://www.energy.siemens.com/hq/en/energy-topics/virtual-siemens-city.htm).

Neben den praktischen Demonstrationen bietet Siemens auf der UrbanTec auch Informationen über die Städtestudie „German Green City Index“. Die Umweltstudie wurde Mitte dieses Jahres vorgestellt. Zwölf deutsche Großstädte wurden darin auf ihre ökologische Nachhaltigkeit hin untersucht, bewertet und mit anderen europäischen Metropolen verglichen. Vertreter der zwölf Städte werden auf der UrbanTec durch Siemens für ihre Anstrengungen in der Umweltpolitik ausgezeichnet.

Ausführliche Informationen zum „German Green City Index“: http://www.siemens.com/entry/cc/de/greencityindex.htm .

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mehr als ein Drittel des Konzernumsatzes entfällt auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, auf fortgeführter Basis (ohne Osram und Siemens IT Solutions and Services) einen Umsatz von 69 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,3 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 336.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com .

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 87.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören integrierte Mobilitätslösungen, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Stromverteilung, Smart-Grid-Applikationen sowie Nieder- und Mittelspannungsprodukte. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Rail Systems, Mobility and Logistics, Low and Medium Voltage, Smart Grid, Building Technologies sowie der Osram AG zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities.

Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Media Relations: Harald Prokosch
Telefon: +49 30 386-44652 Fax: -1344652
E-Mail: harald.prokosch@siemens.com
Siemens AG
Siemens Deutschland
Nonnendammallee 101, 13623 Berlin

Harald Prokosch | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/infrastructure-cities

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie