Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens erweitert Simulationsplattform für höhere Engineering-Qualität und Produktivität

18.11.2014
  • Neue Version 8.1 des Simit Simulation Framework
  • Neuer Simit Virtual Controller V3.0 ermöglicht Emulation der Simatic Controller S7-300, S7-400 und S7-410
  • Flexible Simulations- und Emulationsumgebung für Projekte jeder Größe
  • Synchronisierter Ablauf von Simulation und Emulation in Echtzeit oder virtueller Zeit

Siemens hat seine Simulationsplattform Simit für die virtuelle Inbetriebnahme von Automatisierungslösungen in der Version 8.1 erweitert. Neue Funktionen und Wizards erhöhen die Flexibilität und reduzieren den Aufwand beim Design von Simulationsmodellen.


Siemens hat seine Simulationsplattform Simit für die virtuelle Inbetriebnahme von Automatisierungslösungen in der Version 8.1 erweitert. Neue Funktionen und Wizards erhöhen die Flexibilität und reduzieren den Aufwand beim Design von Simulationsmodellen.

Zudem ermöglicht der neue Simit Virtual Controller V3.0 die Emulation von Simatic S7-300-, S7-400- und S7-410-Steuerungen. Dadurch lassen sich Test- oder Trainingsumgebungen jeder Größenordnung ohne Hardware aufbauen.

Die Software unterstützt Anwender, die Engineering-Qualität zu erhöhen und die Sicherheit und Produktivität von Prozessanlagen durch optimierte Schulungen von Prozessleitsystem-Operatoren (Operator Training System) weiter zu steigern. Mit der neuen Version des branchenübergreifend einsetzbaren Simulation Framework treibt Siemens die Verschmelzung von virtueller und realer Welt weiter voran.

Die Version 8.1 des Simit Simulation Framework bietet neue Funktionen für eine höhere Flexibilität sowie die Integration des neuen Simit Virtual Controller V3.0. Damit können Anwender virtuelle Simatic S7-300- und S7-400-Steuerungen sowie die speziell für die Prozessindustrie neu eingeführten S7-410-Controller einfach konfigurieren und mit dem Simulationsmodell verbinden.

Dabei lässt sich eine uneingeschränkte Anzahl von virtuellen Steuerungen in das Simulation Framework integrieren und auf verschiedenen Rechnern verteilen. Dies ermöglicht die vollständige Emulation auch von großen Automatisierungsprojekten. Der Download eines Projektes auf einen Virtual Controller erfolgt wie bei realen Steuerungen aus dem Simatic PCS 7- oder dem STEP7-Engineering.

Die Simulation läuft mit dem emulierten Automatisierungsprogramm synchron – je nach Anforderung in Echtzeit oder in virtueller Zeit (zum Beispiel verlangsamter oder beschleunigter Ablauf). Anwender können damit sogenannte "Snapshots" erstellen, mit denen sich der exakte Zustand eines Anlagenprozesses speichern und jederzeit reproduzieren lässt.

Neue Funktionen im Kopplungs-Wizard ermöglichen es, Signale direkt zu verschalten und Signaleigenschaften zu importieren. Der erweiterte Wizard vereinfacht beispielsweise das Routing sowie die Skalierung von Signalen und unterstützt Anwender, den Aufwand für das Simulations-Design weiter zu reduzieren.

Mit dem erweiterten Simit Simulation Framework bietet Siemens eine flexible und leistungsfähige Plattform für den Aufbau einer Test- und Trainingsumgebung. Mit Hilfe der virtuellen Inbetriebnahme lassen sich sowohl die Engineering-Qualität verbessern als auch Anlagen termin- und budgetgerecht in Betrieb nehmen. Zudem helfen die erweiterten Emulationsfunktionalitäten, eine flexible und effiziente Trainingsumgebung (Operator Training System) aufzubauen, um das Personal optimal zu schulen und so die Produktivität im laufenden Betrieb zu erhöhen.


Weitere Informationen zum Thema Simit unter www.siemens.com/simit


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2014110031PDDE


Ansprechpartner
Herr Dr. David Petry
Division Process Industries and Drives

Siemens AG

Schuhstr. 60

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 7-26616

david.petry​@siemens.com

Dr. David Petry | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie