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Qualität, Effizienz und Umwelt: Die Medica 2010 steht für Siemens im Zeichen von Nachhaltigkeit

17.11.2010
Die Medica 2010 stellt Siemens Healthcare unter das Motto „Sustainable healthcare. More than just green“ und präsentiert auf der Messe in Düsseldorf Lösungen, mit denen Krankenhäuser sowohl ihre ökonomischen als auch ökologischen Ziele erreichen und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung steigern können.

Innovative medizinische Systeme und modernste Gebäudeinfrastruktur senken Energiekosten und helfen, die Patientenversorgung zu verbessern. Die Patienten profitieren zum Beispiel von kürzeren Wartezeiten und von neuen Diagnose- und Therapiemethoden, die den Körper weniger belasten als bisher und damit auch die Behandlungsqualität erhöhen.

Außerdem berät Siemens seine Kunden bezüglich der Optimierung von Arbeitsabläufen, Gebäudemanagement, Energiemanagement, Steuerungssystemen sowie IT- und Kommunikationsinfrastruktur.

Mit dem Konzept Green+ Hospitals unterstützt Siemens Kliniken dabei, sich konsequent auf Nachhaltigkeit auszurichten, und zwar im Gleichklang von Umweltschutz, wirtschaftlicher Effizienz und bestmöglicher Qualität für den Patienten. Erster Schritt bei Green+ Hospitals ist der Green+ Check, bei dem mit Hilfe einer standardisierten Bewertungsmethodik das individuelle Nachhaltigkeitsniveau eines Unternehmens sowie potenzielle Handlungsfelder zur Verbesserung der Nachhaltigkeit ermittelt werden. Ein Resultat der Untersuchung kann beispielsweise sein, dass Siemens einem Kunden hilft, den Emissionsvorschriften gerecht zu werden und dabei den steigenden Strom- und Gaspreisen mit neuen Lösungen zu begegnen. Oder das Krankenhaus erhält Empfehlungen, wie man auf die Veränderungen im Vergütungssystem mit optimierten Arbeitsabläufen antworten und durch höhere medizinische Qualität sowie höheren Patientenkomfort zusätzlich Wettbewerbsvorteile erreichen kann.

Green buildings: Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Krankenhäuser müssen heute mehr sein als nur eine Heilstätte: Neben der bestmöglichen Versorgung der Patienten gilt es, Energie nachhaltig und umweltfreundlich zu nutzen, die Kosten zu senken und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit zu garantieren. Moderne Gebäudetechnik, wie sie die Siemens-Division Building Technologies bietet, kann Krankenhäusern dabei helfen, ihre Gebäude auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit (Green building) zu trimmen. Wie Beispiele aus der Praxis zeigen, lassen sich mit geeigneten Optimierungsmaßnahmen bei der Gebäudetechnik Einsparungen von über 25 Prozent bei Energieverbrauch (und -kosten) sowie beim CO2-Ausstoß erzielen.

Wiederaufbereitung von medizinischen Geräten

Einen weiteren maßgeblichen Beitrag zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid (CO2)-Ausstoßes leistet die Rücknahme und Wiederaufbereitung von medizinischen Geräten. In einem speziell von Siemens entwickelten Qualitätsprozess wird der Produktlebenszyklus von Gebrauchtgeräten verlängert und sie werden als so genannte Proven-Excellence-Systeme wieder auf dem Markt angeboten. Dadurch konnte Siemens zum Beispiel in seinem letzten Geschäftsjahr helfen, bis zu 20.000 Tonnen CO2 zu vermeiden, was dem Stromverbrauch von etwa 5700 Haushalten entspricht. Außerdem hat Siemens Healthcare kürzlich eine Vereinbarung mit dem World Wildlife Fund (WWF) Indonesia unterzeichnet: Beim Verkauf jedes einzelnen Proven-Excellence-Systems wird ab sofort eine bestimmte Anzahl Bäume im indonesischen Sebangau National Park gepflanzt.

Neues Beratungsmodell hilft, Prozesse zu verbessern

Effizienz hat im Gesundheitswesen immer sehr viel mit Arbeitsabläufen zu tun. Siemens Healthcare hat – angelehnt an Modelle aus der Industrie – klinische Prozessreifegradmodelle entwickelt, die speziell auf die Behandlung und Versorgung von Patienten mit Schlaganfall oder dem akuten Koronarsyndrom (Herzinfarkt) ausgerichtet sind. Mit diesem systematischen Ansatz lässt sich die Qualität klinischer Abläufe bewerten und die Übereinstimmung mit globalen Behandlungsstandards und -richtlinien analysieren. Auf der Medica 2010 stellt Siemens sein neues Beratungsmodell für Prozessreifegradmodelle in Kliniken zum ersten Mal vor.

Dosisreduktion in Radiologie und Nuklearmedizin

Qualität im Sinne von Nachhaltigkeit schließt im Gesundheitswesen ein, dass Untersuchungen und Behandlungen für den Patienten so schonend wie möglich ablaufen. Auch die Gesundheit des Klinikpersonals ist bestmöglich zu schützen. Dies gilt insbesondere für Radiologie und Nuklearmedizin, bei der ionisierende Strahlung mit Röntgendurchleuchtung oder Radiodiagnostika zum Einsatz kommen. Bei allen relevanten Bildgebungsverfahren, wie Computertomografie, interventionelle Radiologie und molekularer Bildgebung, ist Siemens seit vielen Jahren Vorreiter auf dem Gebiet der Dosisreduktion. Auf der Medica 2010 präsentiert Siemens eine ganze Reihe von „Care“-Technologien (Combined applications to reduce exposure), mit denen sich bei gleichbleibender Bildqualität die Dosis senken lässt.

Effiziente Finanzierungslösungen

Alternative Finanzierungsformen gewinnen im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung: Eine Untersuchung von Siemens Financial Services (SFS) beziffert das gebundene (ineffizient eingesetztes bzw. nicht gehobenes Liquiditätspotenzial) Kapital im deutschen Gesundheitssystem auf vier Milliarden Euro – ein Anstieg um acht Prozent im Vergleich zu 2005. Durch den Einsatz von alternativen Finanzierungslösungen werden Investitionen ermöglicht, ohne Kapital zu binden. Siemens Finance & Leasing bietet gemeinsam mit Siemens Healthcare alternative Finanzierungsmodelle für Equipment, Infrastruktur und dazugehörige Services aus einer Hand an, die die nötige Freiheit für Investitionen schaffen.

Open Communications für das Gesundheitswesen

Auf der diesjährigen Medica präsentiert Siemens Enterprise Communications, ein führender Anbieter von Lösungen für Unternehmenskommunikation, die multimediale Klinik- Kommunikationslösung HiMed in Verbindung mit OpenScape, der neuesten Generation der IPKommunikationsplattformen und –applikationen. Durch diese Technologie stehen Krankenhäusern nicht nur die strukturellen und wirtschaftlichen Vorteile der softwarebasierten IP-Kommunikation zur Verfügung, sondern auch sämtliche Möglichkeiten moderner Unified-Communications- Anwendungen. Innovationen aus den Bereichen mobile Sprach-/Datenkommunikation, Alarmierung und Ortung können in Kliniken zu einer hohe Patientenzufriedenheit und parallel für deutliche Kosteneinsparungen führen. Integrierte Netzwerk- und Kommunikationslösungen können die Qualität und die Effizienz von Prozessen steigern und können dabei helfen gleichzeitig, den Verbrauch von Energie und Ressourcen zu reduzieren.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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