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Aus NRW kommen die meisten Aussteller auf der HUSUM WindEnergy

15.09.2010
Erstmals ranghoher Regierungsvertreter auf der Windindustriemesse

Nordrhein-Westfalen ist die Herzkammer der deutschen Windenergiezulieferindustrie. Mit rd. 140 Unternehmen kommt die mit Abstand größte Zahl der rd. 640 deutschen Aussteller bei der weltweit wichtigsten Windindustriemesse, der HUSUM WindEnergy, die in der kommenden Woche im nordfriesischen Husum stattfinden wird, aus NRW. Insgesamt beschicken knapp 1.000 Aussteller aus 30 Ländern die 12. HUSUM WindEnergy. 2008 waren es noch 743.

Damit stellt NRW rd. 22% aller deutschen Aussteller, aus Schleswig-Holstein kommen rd. 14 % aus Niedersachsen 13% und aus Bayern knapp 10%. Klaus Lorenz, Initiator von NRW Windenergie und Veranstalter der gleichnamigen Branchentage freut sich über die breite Präsenz. „Die hohe Leistungsfähigkeit der NRW-Unternehmen über alle Branchen hinweg wird in Husum sehr deutlich“.

Mit Udo Paschedag, Staatssekretär im Klimaschutzministerium Nordrhein-Westfalen, kommt erstmalig ein ranghoher Regierungsvertreter aus NRW zur HUSUM WindEnergy. „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zu einem der größten Windenergiemärkte in Deutschland machen“, sagt Paschedag. „Auf der HUSUM WindEnergy kann man sehen, dass die Windenergiebranche schon jetzt eine große Rolle für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen spielt. Für eine zukunftsfähige Industrie in NRW brauchen wir mit unseren zahlreichen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau eine starke Windenergiebranche.“

Zudem soll die Windenergie in NRW stark ausgebaut werden. „Wir werden die Fläche für Windenergienutzung mehr als verdoppeln und Hemmnisse für den Ausbau beseitigen. Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung in Nordrhein-Westfalen soll von derzeit drei Prozent auf 15 Prozent im Jahr 2020 steigen“, kündigt Paschedag an. Das Bundesland würde damit ein noch wichtigerer Standort für die Branche.

Natürlich überwiege bei den Ausstellern der Maschinen- und Anlagenbau mit den Schwergewichten in der Antriebstechnik wie Winergy, Bosch-Rexroth, Eickhoff oder Jahnel-Kestermann und ihren jeweiligen Zulieferern u.a. aus der Verbindungstechnologie. Präsent seien natürlich ebenfalls die beiden nordrhein-westfälischen WEA-Anlagenhersteller eviag und Kenersys. Kleine Serviceunternehmen wie die regional agierende psm oder die weltweit aktive windtest Grevenbroich gehörten ebenso dazu wie die Weltunternehmen 3M oder Henkel mit einzelnen Business Units. Nicht zuletzt die beiden großen Energieversorger RWE und E.ON rundeten ein Bild ab, „das das große Potenzial der hier ansässigen Unternehmen für die Weiterentwicklung der internationalen Windindustrie zeigt“.

Mit dem Besuch des neuen NRW-Staatssekretärs wird „die Bedeutung des Landes für die Windindustrie deutlich“, sagte Lorenz. Immer wieder wird Nordrhein-Westfalen weltweit aufgrund seiner wirtschaftspolitischen und energiepolitischen Bedeutung eine Vorbildfunktion zugerechnet. Ich bin davon überzeugt, dass viele deshalb sehr aufmerksam den anderthalbtägigen Aufenthalt von Staatssekretär Paschedag in Husum verfolgen werden. Im Bereich der Erneuerbaren Energien wird das größte Bundesland dieses Mal seiner Bedeutung erstmals auch in der öffentlichen Wahrnehmung gerecht“.

Lorenz geht davon aus, dass dieser Besuch auch ein Signal dafür sein wird, „dass das Netzwerk Windkraft innerhalb des Energiewirtschaftsclusters Energieregion.NRW endlich den Schub erhält, den es benötigt, um seine komplette positive Wirkung für die Unternehmen in NRW entfalten zu können.

Für Rückfragen:
Lorenz Kommunikation
Klaus Lorenz
Tel.: 02182-57878-0
E-Mail: k.lorenz@lorenz-kommunikation.de

Klaus Lorenz | Lorenz Kommunikation
Weitere Informationen:
http://www.husumwindenergy.com

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