Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Thema auf der didacta: Sicherheit in Schulen - Sicherheitstechnik und mehr für Gefahrensituationen

03.02.2012
Es sind schreckliche Einzelfälle, die im Gedächtnis haften bleiben. Littleton, Erfurt, Winnenden - Ortsnamen reichen aus, um die Erinnerung an die Katastrophen wach zu rufen.

Nach solchen Ereignissen folgt neben der Trauer auch eine in breiter Öffentlichkeit geführte Diskussion über Prävention, Früherkennung und geeignete Sicherheitsmaßnahmen. Für Schulen aber ist die Frage der Sicherheit ein wichtiges Thema, auch wenn die Schlagzeilen längst wieder woanders sind. Die Bildungsmesse didacta wird das Thema "Sicherheit in Schulen" jetzt verstärkt aufnehmen. Bei den Ausstellern aus diesem Bereich geht es um geeignete Maßnahmen für den schlimmsten aller Fälle, aber auch um ganz alltägliche Herausforderung.

Das Thema Sicherheit ist äußerst komplex. Technische Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung. Genauso wichtig aber sind Pläne und Absprachen, wie sich Funktionsträger in Gefahrensituationen verhalten sollen. Nur so ist koordiniertes Handeln im Ernstfall möglich.

Schulen haben vielfältige Anforderungen in Bezug auf Sicherheit zu erfüllen. Ohnehin gelten die Auflagen für öffentliche Einrichtungen.

Dazu gibt es spezifische Problemstellungen vom Vandalismus bis hin zu Gewalttaten. So werden sich die Aussteller in Halle 14/15 auf der didacta auch einem weiten Spektrum von Sicherheitsthemen widmen.

"Das Thema Sicherheit in Schulen sollte nicht angstbesetzt oder gar mit Panik behandelt werden", sagt Bernd Ammelung, stellvertretender Geschäftsführer der Scanvest Deutschland GmbH und Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Amok. "Viel wichtiger ist es, dass technische Infrastrukturen eingebaut und im Alltag auch genutzt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die betreffenden Personen sie im Ernstfall auch intuitiv bedienen können." Die Firma Scanvest stellt auf der didacta ein System vor, das umfassende Sicherheitsaspekte im Notfall berücksichtigt, aber auch als Kommunikationssystem im täglichen Geschehen Vorteile schafft.

Es handelt sich dabei um eine Sicherheitssprechanlage, die aus einer zentralen Steuereinheit sowie weiteren Sprechstellen und Lautsprechern besteht. Die Ausstattung wird an die individuellen Bedürfnisse der Schule angepasst. Im Krisenfall ermöglicht eine solche Anlage etwa die Alarmierung und Notrufauslösung, ein diskretes "Hineinhören", einen Notruf an die Polizei oder den Rettungsdienst, sie löst automatische Sprachdurchsagen aus und beruft das Krisenteam ein. Im Alltag wiederum können die Sprechstellen genutzt werden, um beispielsweise im Sekretariat etwas zu erfragen, um einen Hausmeister zu rufen oder Lehrer nutzen die Anlage, um sich untereinander abzustimmen. Hinzu kommen Lautsprecherdurchsage oder auch Anrufe ins normale Telefonnetz.

Neben weiteren Unternehmen aus dem Segment Sicherheitstechnik präsentieren sich in Halle 14/15 auf der didacta auch zum ersten Mal der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und der Fachverband Sicherheit im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI). Auf dem Stand des ZVEI informieren unabhängige Experten Schulträger, Schulleiter und Lehrer über einen besseren Schutz vor Gefahren wie Brand, Einbruch oder Amokläufe. Einen Überblick zum Thema verschafft außerdem der Fachvortrag von Bernd Ammelung 'Sicherheit an Schulen - Anforderungen und Herangehensweisen' am Mittwoch, 15. Februar, im Convention Center.

Ein weiterer Aussteller ist die Initiative Sicherheit in Schulen e.V.

Auf dem Stand der Initiative wird es zum einen Vorträge von Sicherheitsexperten geben, zum anderen soll ein Klassenzimmer nachgebaut werden, das die technischen Möglichkeiten zur Krisenprävention Amok und andere Sicherheitslösungen transparent macht.

Außer den bereits genannten Ausstellern präsentieren folgende Unternehmen ihre technischen Lösungen, Produkte und Konzepte zum Thema Sicherheit in der Schule: Assa Abloy Sicherheitstechnik, Emercos Alarmierungssysteme, Schneider Intercom, SitexORBIS Deutschland, Söhngen und TOA Electronics Europe.

Die didacta ist Europas wichtigster Bildungsevent. Zum Fachpublikum auf der Messe gehören Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer, Hochschulprofessoren und andere Entscheidungsträger aus dem Bildungssektor. Die didacta deckt alle Bereiche von der Kindertagesstätte über Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation bis hin zu Weiterbildung/Beratung ab und fördert den Austausch zwischen den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen. Sie findet jährlich statt und wechselt zwischen den Standorten Hannover, Köln und Stuttgart.

Ansprechpartnerin für die Redaktion:

Andrea Staude
Tel.: +49 511 89-31015
E-Mail: andrea.staude@messe.de

Andrea Staude | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.messe.de
http://www.didacta-hannover.de/presseservice

Weitere Berichte zu: Amok Aussteller Ernstfall Gefahrensituation Scanvest Sicherheitstechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zukunft Personal: Workforce Management – Richtig aufgestellt für die voranschreitende Digitalisierung
25.07.2017 | GFOS mbH Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Firmen räumen bei der IT, Mobilgeräten und Firmen-Hardware am liebsten in der Urlaubsphase auf

28.07.2017 | Unternehmensmeldung

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Nachthimmel oft heller als gedacht

28.07.2017 | Geowissenschaften

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

28.07.2017 | Förderungen Preise