Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Siemens-Datenkonzentrator per Tasten und Display vor Ort bedienbar

16.10.2013
European Utility Week, 15. bis 17. Oktober 2013 in Amsterdam

Die Siemens-Division Smart Grid hat einen neuen Datenkonzentrator entwickelt, der vier Funktionstasten und ein Display hat. Damit ist Sicam DC der erste Datenkonzentrator auf dem Markt, der sich am direkt Einbauort bedienen lässt.


Die Siemens-Division Smart Grid hat einen neuen Datenkonzentrator entwickelt, der vier Funktionstasten und ein Display hat. Damit ist Sicam DC der erste Datenkonzentrator auf dem Markt, der sich am direkt Einbauort bedienen lässt.

Servicetechniker von Energieversorgungsunternehmen oder Stadtwerken können Diagnosedaten abfragen und anzeigen lassen, ohne dafür extra ein Notebook anschließen zu müssen.

Datenkonzentratoren sammeln Daten aus angeschlossenen Zählern und übermitteln sie konzentriert an die Zentrale des Energieversorgers. Sie sind ein wichtiger Baustein in intelligenten Stromversorgungsnetzen. Sicam DC ist vor allem bei AMI-Lösungen (Advanced Metering Infrastructure) als Kommunikationsgateway sowie als intelligenter Netzknoten einsetzbar. Der Datenkonzentrator unterstützt das PRIME-Powerline-Kommunikationsverfahren (PoweRline Intelligent Metering Evolution).

In einem Smart Grid liefern AMI-Systeme – vom intelligenten Zähler (Smart Meter), über den Datenkonzentrator bis hin zur zentralen IT – nicht nur Energieverbrauchsdaten, sondern auch die Informationen über das Netz, die notwendig sind, um es effizient steuern zu können.

Als Kommunikationsgateway für die Daten aller angeschlossenen Smart Meter übermittelt der Datenkonzentrator beispielsweise Energieverbrauchsdaten an das übergeordnete Zählerdatenmanagementsystem wie EnergyIP von Siemens.

Als intelligenter Netzknoten arbeitet Sicam DC als Datenlieferant von Informationen, die für den optimalen Betrieb des Stromversorgungsnetzes notwendig sind, sowie als aktive Komponente bei der Netzführung mit Vor-Ort-Bedienung. Dafür ist das Gerät mit einem Display und Funktionstasten ausgestattet. Servicetechniker von Energieversorgungsunternehmen oder Stadtwerken können damit bei Bedarf schnell Diagnoseinformationen aus dem Zählernetzwerk abrufen und auf dem Display anzeigen lassen. Ein Notebook muss dazu nicht mehr angeschlossen werden. Dies erleichtert dem Servicetechniker nicht nur die Arbeit, sondern spart auch Zeit.

„In die Entwicklung des Sicam DC sind sowohl die Erfahrungen aus zahlreichen Smart-Metering-Projekten eingeflossen als auch die langjährige Erfahrung des Weltmarktführers Siemens in der Energieautomatisierung“, sagte Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Smart Grid.

Für die Kommunikation mit den angeschlossenen intelligenten Zählern unterstützt der Datenkonzentrator das PRIME-Powerline-Kommunikationsverfahren, das auf dem von der PRIME Alliance spezifizierten technischen Standard für Schmalband-Powerline-Kommunikation basiert. Die PRIME Alliance ist ein Forum aus Energieversorgern, Herstellern und Lieferanten von elektronischen Bauelementen für die Kommunikationstechnik. Der Zusammenschluss verfolgt das Ziel, einen offenen und interoperablen Standard für die Schmalband-Powerline-Kommunikation für Smart Grids zu definieren und diesen allen Interessenten zur Verfügung zu stellen. Dazu bietet die Allianz Zugriff auf technische Spezifikationen und ermöglicht eine Zertifizierung der Interoperabilität zwischen den unterschiedlichen Herstellern.

„Als ein Mitglied der PRIME Alliance unterstützen wir die Idee einer standardisierten Kommunikation innerhalb eines intelligenten Stromversorgungsnetzes. Für uns ist die Interoperabilität einer der Schlüssel für den Durchbruch von durchgängig funktionierenden Smart-Grid-Lösungen“, sagte Jan Mrosik.

Mit der übergeordneten IT kommuniziert Sicam DC via Glasfaser, Ethernet, Funkverbindungen, wie GPRS oder WiMax, sowie über Breitband-Powerline-Verfahren. Konfiguration und Diagnose des Gerätes erfolgen über einen Web-Server. Zur Speicherung der Zähldaten und der Geräte-Firmware ist der Datenkonzentrator mit einer SD-Speicherkarte ausgestattet. Darüber hinaus ist ein Ethernet-Switch zur Ankopplung von weiteren Geräten vorhanden, zum Beispiel für die Fernwirktechnik.

Energieeffiziente und umweltgerechte Lösungen zum Aufbau intelligenter Stromversorgungsnetze (Smart Grids) sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 33 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum mehr als 330 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Dietrich Biester, Tel.: +49 911 433-2653
E-Mail: dietrich.biester@siemens.com
Weitere Informationen zum Thema Sicam Substation Automation unter http://w3.siemens.com/smartgrid/global/en/products-systems-solutions/substation-automation/Pages/overview.aspx
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_sg

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Rail Systems und Smart Grid zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com/infrastructure-cities

Die Siemens-Division Smart Grid (Nürnberg) bietet Energieversorgern, Netzbetreibern, Industrieunternehmen und Städten ein End-to-End-Portfolio an Produkten und Lösungen für den Aufbau intelligenter Energieversorgungsnetze. Smart Grids ermöglichen einen bidirektionalen Energie- und Informationsfluss. Damit sind sie Voraussetzung für die Einbindung von mehr erneuerbaren Energiequellen ins Netz. Mit den in Smart Grids anfallenden Daten können Energieversorger darüber hinaus ihre Anlagen kosteneffizienter betreiben. Software-Lösungen, die Daten aus Smart Grids analysieren, werden daher immer wichtiger. Dabei verwendet die Division Eigenentwicklungen, setzt aber auch auf ein System aus Software-Partnern. Weitere Informationen finden Sie unter www.siemens.de/smartgrid

Siemens AG
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Infrastructure & Cities Sector
Smart Grid Division
Gugelstr. 65, 90459 Nürnberg

Informationsnummer: ICSG201310.041d

Dietrich Biester | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/smartgrid
http://www.siemens.com/infrastructure-cities

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Laser World of Photonics 2017: Abhörsicher kommunizieren mit verschränkten Photonen
22.06.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht EMO 2017: Smarte Lösungen für Produktionsoptimierung und Sägetechnologie
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften