Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Flexibilität beim Röntgen: Siemens präsentiert auf dem ECR 2011 sein neuestes mobiles Röntgensystem mit kabellosem Detektor

04.03.2011
Mit dem neuen Mobilett Mira bringt Siemens sein erstes mobiles digitales Röntgengerät mit einem kabellosen Detektor auf den Markt.

Der Detektor übermittelt Bilddaten per W-LAN an ein integriertes Bildsystem und erleichtert insbesondere die Untersuchung von schwer kranken, bewegungseingeschränkten Patienten. Ein neuer, drehbarer Röntgenarm erhöht den Bedienkomfort für das Klinikpersonal. Mobilett Mira wird auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2011 in Wien erstmals vorgestellt.


Mobile Röntgensysteme werden in Krankenhäusern vor allem dort eingesetzt, wo Patienten nicht in einen Röntgenraum gebracht werden können, wie beispielsweise auf der Intensivstation. Bisher sind bei diesen Systemen die Röntgendetektoren, die direkt unter den Patienten gelegt werden und die Strahlung in digitale Bildinformationen umwandeln, üblicherweise durch ein Datenkabel mit dem Gerät verbunden. Dies kann den Untersucher insbesondere beim Positionieren von bewegungseingeschränkten Patienten behindern. Mit dem neuen mobilen, digitalen Röntgensystem Mobilett Mira verbindet Siemens nun die Vorteile des mobilen Röntgens mit der Flexibilität eines kabellosen Detektors.

Mobilett Mira ist eines der kleinsten mobilen Röntgensysteme auf dem Markt und lässt sich durch einen integrierten Motor leicht fahren. Der neue Detektor liefert mit einer Auflösung von mehr als sieben Millionen Pixeln eine exzellente Bildqualität, die vergleichbar ist mit der von hochauflösenden stationären Systemen. Das Gerät arbeitet mit sehr kurzen Belichtungszeiten unter einer Millisekunde und reduziert so die Strahlenbelastung für den Patienten. Siemens hat für Mobilett Mira außerdem sein Röntgenarmsystem für das mobile Röntgen weiterentwickelt. Der neue Schwenkarm lässt sich nun nicht nur nach oben und unten, sondern auch nach rechts und links bis zu 90 Grad auslenken. So kommt der Untersucher noch leichter an den Patienten heran.

Die elektrischen Verbindungskabel, die bei herkömmlichen mobilen Röntgensystemen außen verlaufen, sind in diesem Schwenkarm integriert. In Kombination mit dem kabellosen Detektor ist Mobilett Mira somit ein komplett kabelfreies mobiles System. Das macht die Anwendung nicht nur flexibler und sicherer, sondern auch hygienischer: Jedes Kabel an einem medizinischen Gerät ist ein potenzieller Keimfänger und erfordert mehr Zeit beim regelmäßigen Warten und Reinigen.

Mit Mobilett Mira bietet Siemens das erste System auf dem Markt für mobiles Röntgen, das mittels Fernüberwachung gewartet und aktualisiert werden kann. Über eine Datenleitung oder W-LAN versorgt Siemens Remote Services (SRS) das System regelmäßig mit den aktuell empfohlenen Software-Updates. Bei Bedarf wählt sich ein Siemens-Servicetechniker in das System ein, kann Fehler analysieren und beispielsweise direkt feststellen, welche Ersatzteile benötigt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Die hier genannten Produkte sind noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

05.12.2016 | Förderungen Preise

Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik

05.12.2016 | Energie und Elektrotechnik