Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laser Optics Berlin: Großes Interesse für internationalen Kongress

21.02.2012
- 230 wissenschaftliche Beiträge eingereicht
- Hochkarätige Referenten aus aller Welt
- Fachmesse und Kongress vom 19. bis 21. März 2012 in Berlin

Wirtschaft und Wissenschaft aus den Hightech-Disziplinen der Optischen Technologien und Mikrosystemtechnik treffen sich vom 19. bis 21. März 2012 auf der Laser Optics Berlin. Wissenschaftliches Standbein der Veranstaltung ist der renommierte Optics and Photonics Congress der Optical Society of America (OSA). Das Programm des Kongresses wurde jetzt veröffentlicht. Für Teilnehmer gelten noch bis zum 27. Februar 2012 vergünstige Ticketpreise.

Prof. Dr. Thomas Elsässer, Direktor am Berliner Max-Born-Institut, der auch die Wissenschaftskongresse der Laser Optics Berlin in den vergangenen Jahren vorbereitet hatte, hebt den internationalen Bedeutungszuwachs hervor: "Der OSA-Kongress ist international auf großes Interesse gestoßen. Insgesamt wurden 230 wissenschaftliche Beiträge eingereicht. Hinzu kommen rund 60 eingeladene Sprecher. Das Programm enthält zahlreiche Highlights, die neues Publikum auch für die Aussteller anlocken werden."

Professor Christopher Dainty, Präsident der Optical Society of America (OSA): "Auf OSA-Kongressen treffen sich die führenden Forscher auf hoch spezialisierten Optikgebieten, um die neusten Forschungsergebnisse zu einer Vielzahl von Themen auszutauschen und zu diskutieren. Durch die Kopplung des Programms mit der Laser Optics Berlin, die an einem zentralen Ort für die europäische Optikbranche stattfindet, wird dieses Erlebnis weiter aufgewertet."

Der Internationale Kongress besteht aus drei Einzelkonferenzen, die aktuelle Forschungsfelder der Optik und der optischen Technologien zum Inhalt haben: High-Intensity Lasers and High-Field Phenomena (HILAS), Quantum Information and Measurement (QIM) und die International Conference on Ultrafast Structural Dynamics (ICUSD).

Ihre Themen sind der Einsatz von Lasern zur Erzeugung hoher und höchster Lichtintensitäten, Fragestellungen der Quanteninformationsverarbeitung sowie die ultraschnelle Dynamik molekularer und kristalliner Strukturen. Moderatoren der Tagung sind Wissenschaftler aus den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich. Konferenzsprache ist Englisch.

Die HILAS-Konferenz befasst sich unter anderem mit Hochleistungs-Pulslasern und hochintensiven Laser-Materie-Wechselwirkungen sowie mit den Fortschritten in der Attosekunden-Wissenschaft. Neben Ergebnissen der Grundlagenforschung werden auch Anwendungen aus dem Bereich der Hochfeld-Phänomene dargestellt.

Dazu zählen das Verhalten von Plasma in ultrahohen Feldern sowie Laser-basierte Teilchenbeschleunigung. Weitere Vorträge behandeln die jüngsten Fortschritte beim Übergang von Terawatt- zu Petawatt-Lasern und die Verstärkung von Kurzzeit-Pulsen. Die Konferenz wird geleitet von den Laser-Forschern Jon Marangos (Imperial College, London) und Joachim Ullrich (Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg).

Themen der QIM-Konferenz sind unter anderem die exakte Quanten-Messung und die Quanten-Messtechnik sowie nicht-klassische Lichtquellen und neuartige Detektoren. Die Quanteninformation ist ein junges Forschungsgebiet, das derzeit viele Wissenschaftler anzieht. Optische Methoden spielen eine Schlüsselrolle für die Nutzung von Quanteninformationen und die Messtechniken zu ihrer Gewinnung.

Die Vorträge präsentieren unter anderem neue Ergebnisse aus den Bereichen Quanten-Bildgebung, Quanten-Sensoren und Quanten-Nanomechanik. Die Tagungsleitung haben die Wissenschaftler Robert Boyd (University of Ottawa, und University of Rochester, USA) sowie Alexander Sergienko (Boston University, USA).

Im Rahmen der internationalen Konferenz für ultraschnelle Strukturdynamik ICUSD diskutieren die Teilnehmer über die Erzeugung von ultrakurzen Röntgen- und Elektronenimpulsen sowie über Methoden der ultraschnellen Strukturforschung. Das Verständnis von Strukturdynamiken ist von grundlegender Bedeutung für die Steuerung von physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen. Dafür kommen quantitative Analysen einschließlich theoretischer Berechnungen und Simulationen zum Einsatz, die auf Wissen und Methodik unterschiedlicher Disziplinen zurückgreifen.

Themen sind unter anderem die multidimensionale Elektronen- und Vibrations-Mikroskopie und die ultraschnelle Strukturdynamik von lichtverstärkten Systemen in Physik, Chemie Biologie und Materialforschung. Den Vorsitz der ICUSD-Konferenz haben Thomas Elsässer (Max-Born-Institut, Berlin) und Majed Chergui (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz).

Über die Laser Optics Berlin

Die Laser Optics Berlin - Internationale Fachmesse und Kongress für optische Technologien und Lasertechnik - findet alle zwei Jahre statt. Veranstaltet wird die Laser Optics Berlin von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, den Partnern Max-Born-Institut, OpTecBB, WISTA-MANAGEMENT GMBH und dem Laserverbund Berlin-Brandenburg e.V. Weitere Informationen unter www.laser-optics-berlin.de.

Pressekontakt:
Wolfgang Wagner
Pressereferent
Messedamm 22
D-14055 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 3038-2277
Fax: +49 (0) 30 3038-2278
wagner@messe-berlin.de

Wolfgang Wagner | Messe Berlin GmbH
Weitere Informationen:
http://www.laser-optics-berlin.de
http://www.messe-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Designvielfalt für OLED-Beleuchtung leicht gemacht
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics