Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts auf der Didacta 2010 in Köln

12.03.2010
Die Didacta 2010 zeigt als Fachmesse der Bildungswirtschaft, dass Berufsqualifizierung schon lange mehr als Wissensvermittlung mit Stift und Papier ist.

Mit der neuen Version der Spinntube? VT (Vocational Training) präsentiert sich das Fraunhofer IAIS deshalb mit einem Augmented-Reality-Arbeitsplatz. Dieser eröffnet am virtuellen Lernobjekt völlig neue Möglichkeiten bei Verständnis und Visualisierung. Kooperationspartner ist die Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG aus Konstanz, seit 1931 Pionier in der beruflichen Weiterbildung.

Dynamische Märkte und steigende Anforderungen bei der Qualifizierung der Mitarbeiter lassen effiziente Lern- und Trainingsmaterialien für Unternehmen immer wichtiger werden. Traditionelle Lernmaterialien und -methoden erfor-dern zuweilen noch einen Kompromiss zwischen Aufwand und Qualität: Gedruckte Wartungsanleitungen sind zwar vergleichsweise kostengünstig, ermöglichen aber keine praxisnahe Erfahrung und sind zudem schnell veraltet.

Augmented Reality (AR) bietet hier Alternative und Ergänzung zu bestehenden Lernmethoden, die Kosteneffizienz, Praxisnähe und vor allem Flexibilität von Lerninhalten realisiert. Im Rahmen des EU-Projektes ARiSE - Augmented Reality in School Environments wurde dazu eine erste Version der Spinnstube? entwickelt, eine experimentelle, prototypische Realisierung eines kostengünstigen AR-Arbeitsplatzes für Lernzwecke in Schulen.

Die Spinntube verbindet dabei die reale Umgebung mit virtuellen Lerninhalten und ermöglicht so seinen Benutzern neue Möglichkeiten des Handlings und Erlebens von statischen Lernobjekten. Die Überlagerung erfolgt präzise über den realen Objekten, so dass der Eindruck von kombinierten physisch-virtuellen Gegenständen entsteht. Reale Gegenstände können so durch Zusatzinformationen ergänzt werden (z.B. Hinweise zu Bauteilen), besondere Aspekte lassen sich hervorheben (z.B. Defekte oder kritische Stellen), aber auch virtuelle Gegenstände lassen sich in ihrer Bedeutung ändern (z.B. kann ein Ball zu einem Atom oder einem Planeten werden).

Das besondere Marktpotenzial dieser Technologie für die berufliche Ausbildung bestätigt auch eine im Rahmen des ARiSE-Projektes erstellte Marktstudie. Das Produkt wendet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) des herstellenden Gewerbes. Die Flexibilität des Pro-duktes in seinen Inhalten wirkt sich besonders auf KMU aus, bei denen Schulung und Ausbildung bzw. die Herstellung von Anleitungen und Benutzerdokumentation einen wesentlichen Kostenfaktor bilden.

Zu erleben ist die neue Spinntube VT ab dem 16.März auf der Didacta 2010. Dort kann sich das Messepublikum dann in Ausstellungshalle 06.1 an Stand F070 der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH selber von der Zukunft des Lernens und deren Möglichkeiten überraschen lassen.

Kontakt:
Dr. Manfred Bogen
Abteilungsleiter Virtual Environments
02241 14-2367
E-Mail: manfred.bogen@iais.fraunhofer.de

Ulrich Nütten | idw
Weitere Informationen:
http://www.iais.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie