Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit dem Handwerk hat Elektromobilität Vorfahrt

17.02.2010
· Großes Produkt- und Informationsangebot über alternative und nachhaltige Antriebstechnologien

· Internationale Handwerksmesse zeigt, welche neuen Marktchancen die Elektrifizierung des Verkehrs dem Handwerk bietet

· Vom Tesla Roadster über den MINI E bis hin zum Stormster: Zahlreiche Beispiele von E-Fahrzeugen

Internationale Handwerksmesse zeigt die Rolle des Handwerks

Die Internationale Handwerksmesse steht im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom. Denn im Jahr 2010 wird Elektromobilität erstmalig auf der Leitmesse des Handwerks vom 3. bis 9. März 2010 präsent sein. Zahlreiche Anlaufadressen, wie der Gemeinschaftsstand der Bayerischen Handwerkskammern oder der Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit dem ZVEH, bieten einen Überblick über die neue, emissionsfreie Fahrzeuggeneration. Beispiele von marktgängigen E-Autos, Fahrzeugprototypen und die nötige Technik wie Stromtankstellen oder die Batterien werden auf der Messe vorgestellt.

Der Nationale Entwicklungsplan der Bundesregierung sieht vor, dass in Deutschland im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sein sollen. Angesichts der Endlichkeit der fossilen Brennstoffe und die kontinuierliche Reduktion der CO2- und Schadstoffemissionen bietet die Elektrifizierung des Individualverkehrs dem Handwerk eine große Marktchance. Welche Rolle das Handwerk bei dieser Antriebstechnologie von morgen bereits schon heute einnimmt, zeigt der Gemeinschaftsstand der bayerischen Handwerkskammern (Halle A3.135/240). Auf der "Straße der Elektromobilität" werden Pioniere aus Bayern zur Mobilität der Zukunft vorgestellt. In diesem Jahr zeigen u. a. die Firmen elfar-Stalleicher (Trostberg), Fa. Smiles AG (Aub) und Quantyapar Xwindorf (Vilshofen) ihre Fahrzeuge. Während Stalleicher in München den Prototypen eines Elektrofahrzeuges mit einer Methanol-Brennstoffzelle - dies ermöglicht das autarke Aufladen der Batterien bei Stillstandzeiten - zeigen wird, stellt die Fa. Smile den City-EL vor. Dieser Einsitzer erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h. Sein Cross-Motorrad stellt hingegen das Unternehmen Quantyapar vor, das sich u. a. durch keine Lärmbelästigung und Nullemission auszeichnet. Ferner werden vom 3. bis 9. März 2010 am Gemeinschaftsstand auch Schrittmacher aus dem Zweiradhandwerk, wie die Firmen Zehentmeier (Rottach-Egern) und Zehendmaier (Eggenfelden) mit ihren Neuheiten vertreten sein. Schließlich werden elektrifizierte Stadträder oder Roller immer beliebter, um von A nach B zu kommen.

In der neu konzipierten Halle "Energie, Haus & Technik" (Halle A4) wird das begehbare "E-Haus" einer der Publikumsmagnete. Unter der fachlichen Betreuung des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) wird am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums (Halle A4.325/438) anschaulich gezeigt, wie das Intelligente Haus der Gegenwart aussieht. Und auch hier spielt das Thema Elektromobilität eine große Rolle, denn schließlich braucht jedes Privathaus auch eine Ladestation für E-Autos. Über die Stromtankstelle (Home Charger) gelangt so die Sonnenenergie in die Autobatterie - in diesem Fall eines amerikanischen Sportwagens Tesla Roadster. Doch das komplett ausgestattete E-Haus hat noch mehr zu bieten. Auf 100 qm erfährt der Besucher u. a., wie man mit intelligentem Strommessen (Smart Meter) erkennt, wie viel z. B. Haushaltsgeräte in der Küche oder die HiFi-Geräte im Wohnzimmer verbrauchen.

Am Stand von E.ON Energie (Halle A4.267/368) erfährt man, woher der Strom für Elektrofahrzeuge kommt. Denn seit Juli 2009 gibt es in Zusammenarbeit mit BMW ein Pilotprojekt in München. Über das Stadtgebiet verteilt gibt es nun die Möglichkeit, Autos mit 12 Ampere oder 32 Ampere zu laden. Auf der Internationalen Handwerksmesse wird an einem MINI E gezeigt, wie einfach der Ladevorgang für E-Mobil-Fahrer aussieht: Stecker rein, Abdeckung zu und das Auto steht unter Strom.

Wie eine Stromzapfsäule aussehen kann, zeigt eine Vorserie des "E-Tower" der EnWi-Etec GmbH (Eggenfelden). Sie ist einer der Aussteller am Stand von Bayern Innovativ und Cluster Automotive (Halle A4.259/358). Der Messebesucher erhält einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand im Bereich Elektromobilität. Des Weiteren ist die RUF Automobile GmbH (Pfaffenhausen) an diesem Stand vertreten. Sie präsentiert erstmalig auf einer Messe ihr allradgetriebenes Sport Utility Vehicle "Stormster". Dieses Fahrzeug, das eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h erreicht und eine Reichweite bis zu 200 Kilometer hat, fährt mit einer Lithium-Ionen-Batteriezelle mit keramischer Speichertechnologie.

Doch nicht nur auf Produktseite erwartet den Besucher auf der Internationalen Handwerksmesse einen Blick in die Zukunft. Die diesjährige Fachtagung des Bayerischen Handwerkstages am Messesamstag (6. März 2010) zeigt in Vorträgen den Entwicklungstand und die Potenziale auf. Unter dem Motto "Elektromobilität - eine Perspektive für das Handwerk" erfahren die Handwerksbetriebe alles Wissenswerte über die technischen Herausforderungen, politischen Rahmenbedingungen, staatlichen Förderprogramme und neuen Schwerpunkte in der Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerk. Weiterführende Informationen zu dem künftigen Kfz-Berufsbild gibt es zudem auf der Leistungsschau "Berufe rund ums Auto", die vom Kfz-Gewerbe Bayern organisiert wird.

Über die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH entwickelt und organisiert Messen für alle Branchen des Handwerks und des Mittelstands. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen der führende Anbieter in Deutschland. Mit Sitz am Münchner Messegelände gelten sowohl die vier Verbraucher- als auch die acht Fachmessen der GHM als Branchen-Drehscheiben des deutschen und internationalen Handwerks. Die GHM ging aus dem 1948 gegründeten "Verein für Handwerksausstellungen und Messen e.V." hervor. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.ghm.de.

Pressekontakt:
Dr. Patrik Hof, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (089) 949 55-163, Fax: +49 (089) 949 55-169
hof@ghm.de

Patrik Hof | GHM
Weitere Informationen:
http://www.ghm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Starker Auftritt von dormakaba auf der Messe Security Essen 2016
11.10.2016 | Kaba GmbH

nachricht Solarkollektoren aus Ultrahochleistungsbeton verbinden Energieeffizienz und Ästhetik
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Wie das Wissen in der Technik entsteht

17.01.2017 | Förderungen Preise

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik