Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erweiterte Anwendungsbreite für kompaktes IP65/67-IO-System

03.11.2015

SPS IPC Drives 2015, Halle 11

  • Kompaktes IO-System Simatic ET 200AL mit neuen M12-Modulen
  • Höhere Kanaldichte mit mehr IOs je Modul
  • Verlängerter Modulabstand für Einsatz in größeren Maschinen und Anlagen
  • Aktoren bis 2 Ampere anschließbar
  • Sichere Abschaltung von Aktoren gemäß SIL2

Die Produktlinie der besonders kompakten IO-Systeme Simatic ET 200AL in hoher Schutzart IP65/67 erweitert Siemens um Module mit M12-Anschlusstechnik, höherem Ausgangsstrom und größerem Abstand zueinander. An die neuen M12-Module mit bis zu 16 Digitalen Eingängen lassen sich analoge/digitale Aktoren oder Sensoren anschließen, etwa IO-Link-Geräte.

Die hohe Kanaldichte reduziert bei höheren Mengengerüsten den Verkabelungsaufwand und Platzbedarf. Bei jetzt doppelt so hohem Ausgangsstrom lassen sich Aktoren bis 2 Ampere Stromaufnahme anschließen.

Mit dem von 10 auf 15 Meter erhöhten Maximalabstand zwischen zwei Modulen eignet sich das IO-System Simatic ET 200AL nun auch für weit verteilte IOs in größeren Maschinen und Anlagen. Gemäß SIL2 lassen sich nun auch Aktoren über die ET 200AL-Ausgänge gruppenweise sicherheitsgerichtet abschalten.


Hintergrundinformation:

Das IO-System Simatic ET 200AL mit hoher Schutzart IP65/67, besonders kompaktem Design, geringem Platzbedarf und Gewicht ist speziell für Anwendungen auf engem Raum und bei Bewegung konzipiert. Die Geräte werden vor Ort direkt in einer Maschine oder Montagelinie montiert, zum Beispiel auf Schleppketten, und binden dort unter engen Platzverhältnissen über M8- und neu auch M12-Anschlusstechnik Aktorik und Sensorik ein.

Die robusten Module für einen Einsatz von -25 bis +55 Grad Celsius lassen sich flexibel per Front- oder Queranschraubung in allen Einbaulagen montieren, etwa passgenau auf Tragprofilen. Bei Modulbreiten von 30 oder 45 Millimetern und bis zu 32 Modulen pro Station bietet Simatic ET 200AL ein großes IO-Mengengerüst für vielfältige Anwendungen. Das IO-System wird schnell und komfortabel über das TIA Portal konfiguriert und an Profinet- oder Profibus-Netzen in Betrieb genommen.

Auch die Verdrahtung der Module ist besonders einfach: zum Beispiel mit einer farbigen Zuordnung von Leitungen zu Schnittstellen und die integrierte Befestigung für Kabelbinder. Durch das Gehäusematerial aus Kunststoff ist Simatic ET 200AL besonders für bewegte Anwendungen mit dauerhaft 5g und maximal 10g ausgelegt. Die Module verfügen über einen elektronischen Kurzschlussschutz und laufen nach Netzunterbrechung oder Modultausch automatisch wieder an.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.siemens.de/et200AL


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015110052DFDE


Ansprechpartner
Herr Gerhard Stauß
Division Digital Factory
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7975

gerhard.stauss​@siemens.com

Gerhard Stauß | Siemens Digital Factory

Weitere Berichte zu: Ampere Ausgangsstrom Gas- und Dampfturbinen IOs IP65 Kanaldichte Module Schutzart Simatic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise