Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Desigo CC setzt Meilenstein im Gebäudemanagement

01.04.2014

light+building, 30. März - 4. April 2014, Frankfurt am Main, Halle 11, light+Stand B56

  • Desigo CC integriert alle Gewerke im Gebäude in einer einzigen Managementstation
  • Desigo CC ermöglicht flexible und energieeffiziente Gebäudeautomation bei höchstem Komfort und Sicherheit
  • Desigo CC basiert auf offenen Protokollen und ist erweiterbar 

Bildunterschrift: Siemens stellt auf der Messe light+building seine neue Gebäudemanagementstation Desigo CC vor. Quelle: Siemens AG

Mit der Gebäudemanagementstation Desigo CC setzt die Siemens-Division Building Technologies einen Meilenstein im Gebäudemanagement. Als erste Managementstation überhaupt ermöglicht Desigo CC die Integration aller Gewerke im Gebäude, von Heizung, Lüftung und Klima über Brandschutz und Sicherheit bis hin zu Energiemanagement, Beleuchtung und Beschattung. Desigo CC ist eine offene Plattform, basiert auf Standardprotokollen und lässt sich flexibel an die Bedürfnisse des Gebäudebetreibers anpassen. 

Mit dem Ziel, eine moderne, umfassende und intuitiv bedienbare Plattform für die Verbesserung der Gebäudeperformance zu schaffen, hat Siemens die Gebäudemanagementstation Desigo CC von Grund auf neu entwickelt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Integration: Desigo CC vereint alle Gewerke im Gebäude, darunter Heizung, Lüftung und Klima, Beleuchtung, Beschattung, Raumautomation, Energiemanagement und Brandschutz sowie Sicherheitsdisziplinen wie Videoüberwachung und Einbruchschutz.

Dieser gewerkeübergreifende Ansatz ermöglicht es, den Status verschiedener Gewerke in Echtzeit abzubilden, schafft Synergien und spart Kosten sowohl bei der Installation als auch bei der Schulung der Mitarbeiter, die nur noch für den Umgang mit einem System trainiert werden müssen. Desigo CC wächst darüber hinaus mit den Bedürfnissen: Zusätzliche Gewerke können der Managementstation bei Bedarf auch nach der Erstinstallation hinzugefügt werden. 

Als offene Plattform unterstützt Desigo CC eine Vielzahl von Standardprotokollen, darunter beispielsweise BACnet, OPC und verschiedene IT-Standards, und ermöglicht damit auch die Integration von Produkten anderer Hersteller. Desigo CC erfüllt das leistungsfähigste BACnet-Profil B-AWS und ermöglicht, Zeitpläne, Trendaufzeichnungen und Alarme im laufenden Anlagenbetrieb dynamisch einzurichten. Der erfahrene Nutzer erhält somit umfassende und neue Möglichkeiten in der Betriebsführung. 

Ein besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf die intuitive Bedienung der Managementstation gelegt. Die Benutzeroberfläche zeigt neben einer hierarchisch aufgebauten Systemübersicht drei Bereiche, in denen abhängig vom Kontext automatisch die relevanten Informationen dargestellt und direkter Zugriff auf benötigte Funktionen gewährt wird.

Die Oberfläche lässt sich dabei so konfigurieren, dass jeder Anwender nur diejenigen Informationen und Zugriffsmöglichkeiten erhält, die seiner Rolle und Verantwortlichkeiten entsprechen. Desigo CC vereinfacht dem Nutzer die Arbeit mit einem intelligenten Navigationskonzept, das schrittweise durch die anfallenden Aufgaben führt und nur die jeweils benötigten Informationen anzeigt. Dabei bleibt der direkte Zugriff auf jedes integrierte Gewerk gewährleistet. 

Desigo CC beinhaltet eine leistungsfähige Applikation zur Erstellung von Berichten, die vielfältige Auswertungen ermöglicht: So lassen sich beispielsweise Daten aus unterschiedlichsten Quellen aggregieren und konsolidiert darstellen, und eine Applikation für die historische Analyse ermöglicht im Vergleich mit älteren Daten die einfache Identifizierung und Visualisierung von Trends in der Gebäudeperformance.

Manuelle Auswertungen werden ebenso unterstützt wie automatisierte Berichte aufgrund von Zeitplänen oder bestimmten Ereignissen, und in Echtzeit generierte Grafiken zeigen stets den aktuellen Status verschiedener Gebäudeparameter. 

Die hohe Skalierbarkeit ermöglicht den Einsatz von Desigo CC sowohl in einzelnen Zweckbauten als auch in verteilten Liegenschaften. 

Erstes Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen Eines der ersten Desigo CC-Pilotprojekte in Deutschland konnte Anfang 2014 erfolgreich bei der Stadt Murrhardt umgesetzt werden. Die Kleinstadt im Rems-Murr-Kreis hatte Siemens im Rahmen eines Energiespar-Contracting mit der energetischen Sanierung ihres Gymnasiums und der angegliederten Sporthalle beauftragt.

Durch Maßnahmen wie die Erneuerung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik und der dazugehörenden Gebäudeautomation, die Installation eines Mikro- Blockheizkraftwerks (BHKW) und eines Holzhackschnitzelkessels zur Wärmeversorgung, konnte der CO2-Ausstoß um 57 Prozent gesenkt werden. Ergänzend dazu hat Siemens Anfang 2014 in der Sporthalle Brandmelder und eine Brandmeldezentrale installiert.

Der Bunker für die Lagerung der Holzhackschnitzel zur Wärmeerzeugung wird außerdem zur Erhöhung der Sicherheit und zur bedarfsgerechten Anlieferung von Holzhackschnitzeln mit Videokameras überwacht. Die Informationen der neuen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie der Brandmelde- und Videotechnik laufen beim Kunden in der Gebäudemanagementstation Desigo CC zusammen. 

Über nur eine Plattform hat der Betreiber nun in Echtzeit den Überblick über alle Anlagen der beiden Gebäude und erhält Informationen zur Energieeffizienz und zum aktuellen Verbrauchswert. "Früher hatten wir einzelne Systeme für HLK, Brand- und Sicherheitstechnik. Jetzt bietet uns Desigo CC das in einer leicht zu bedienen Managementstation", sagte Lars Kaltenleitner, Stadtbaumeister der Stadt Murrhardt bei der Einweihung der Sporthalle Mitte März. "Sowohl unser Hausmeister vor Ort als auch die Kollegen im Hoch- und Tiefbauamt haben über unser Netzwerk rund um die Uhr alle Gewerke gleichzeitig im Blick. Das erhöht die Verfügbarkeit und Sicherheit unserer Schule und der Sporthalle." 

Ansprechpartner für Journalisten:

Vera Klopprogge, Tel.: +49 69 797-3324

E-Mail: vera.klopprogge@siemens.com

Desigo CC und die dazugehörigen Services sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. 

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige und intelligente Infrastruktur-Technologien. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, Energieverteilung, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Smart Grid und Rail Systems zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com/infrastructure-cities 

Die Siemens-Division Building Technologies (Zug, Schweiz) ist weltweit führend auf dem Markt für sichere, energieeffiziente und umweltfreundliche Gebäude und Infrastrukturen. Als Technologiepartner, Dienstleister, Systemintegrator und Produktlieferant verfügt Building Technologies über Angebote für Brandschutz und Sicherheit sowie Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) und Energiemanagement. Mit weltweit etwa 28.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Building Technologies im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.de/buildingtechnologies

Vera Klopprogge | Siemens Infrastructure & Cities Sector

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Safety first – höchstmöglicher IT-Schutz
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Schaltschrank-Standards zum Anfassen
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie

Vom Feld in die Schule: Aktuelle Forschung zu moderner Landwirtschaft für den Unterricht

23.01.2017 | Bildung Wissenschaft

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten