Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biowerkstoffe in Autos und Mobiltelefonen

09.10.2009
Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) auf der MATERIALICA in München

Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) ist vom 13. bis 15. Oktober 2009 zum vierten Mal auf der 12. Internationalen Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering MATERIALICA in der Neuen Messe in München vertreten.

Das Team um Dr. Peter Gerth wird auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" eine Auswahl realisierter Produkte (z. B. Türinnenverkleidung für PKW und Gehäuseschale für ein Mobiltelefon) unter dem Titel "Biowerkstoffe im Spritzgussverfahren" ausstellen. Die Forschungsarbeit wird innerhalb des Kompetenznetzwerkes für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT) geleistet.

Biowerkstoffe sind Werkstoffe, die vollständig oder in relevantem Maße auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und durch ihre Gewichteinsparung eine zukunftsfähige Komponente besitzen, die immer weiter in den Vordergrund tritt. Verschiedene Verarbeitungsverfahren und ausgewählte Spezialprüfeinrichtungen ermöglichen es, die Eigenschaften der Biowerkstoffe an die Bedürfnisse verschiedenster Anwender anzupassen und die technischen Parameter der Werkstoffe für konkrete Anwendungsfälle zu optimieren. Das Kompetenzzentrum Ingenieurwissenschaften/Nachwachsende Rohstoffe hat ein breites lokales Netz an Industriepartnern in Sachsen-Anhalt für Tests und die Realisierung neuer Projekte aufgebaut.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) werden seit 2002 F&E-Projekte auf dem Gebiet der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe bearbeitet. Seit 2006 werden die Arbeiten des Kompetenzzentrums Ingenieurwissenschaften/Nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Exzellenzoffensive des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Das Konzept zielt darauf ab, die wirtschaftliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe, unter Einbindung der vorhandenen Potenziale bei Erzeugern, verarbeitender Industrie und Wissenschaft, zur Schaffung innovativer Produkte und Dienstleistungen durch angewandte Forschung und Entwicklung zu unterstützen.

Die MATERIALICA ist die einzige Fachmesse in Deutschland, die sich ausschließlich dem Thema Materialzulieferung widmet. Um die Einzelthemen der Fachmesse zu stärken, werden unter der Dachmarke der MATERIALICA vier Schwerpunktthemen veranstaltet: COMPOSITES, METAL LIGHT, CERAMICS und SURFACE. Gezeigt werden dort Materialien, Bauteile, Komponenten und Technologien speziell für die Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Energietechnik und Konsumgüter. 2008 präsentierte sich die MATERIALICA mit der Rekordbeteiligung von 374 vertretenen Unternehmen sowie mit einem erweiterten Kongress- und Konferenzprogramm, das über 7.000 internationale Fachbesucher nach München lockte.

Für Nachfragen der Medien:
Dr. Peter Gerth, Tel. 0391 - 886 44 67

Norbert Doktor | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-magdeburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie