Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Johnson Controls präsentiert auf der IAA zwei neue Qualitäts-Oberflächentechnologien

11.09.2007
Ansprechendere Bauteile für mehr Wohlbefinden

Johnson Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, entwickelte zwei neue Verfahren zur Gestaltung von Oberflächen in Fahrzeuginnenräumen.

Obwohl es sich um sehr unterschiedliche Technologien handelt, haben beide Innovationen eines gemeinsam: Sie steigern die Oberflächenqualität. Die Entwicklungen liegen im Trend. Schließlich trägt eine hohe optische und haptische Wertanmutung der Oberflächen maßgeblich zum Wohlbefinden im Fahrzeuginnenraum bei.

Für die Veredelung von Oberflächen automobiler Innenräume stehen im Prinzip zahlreiche Technologien zur Verfügung. Diese reichen von einer Lackierung der Kunststoffbauteile über verschiedene Folien- und Gießhautverkleidungen bis hin zum aufwendigen Kaschieren mit Naturleder. Dass in den unteren Fahrzeugsegmenten dennoch oftmals werkzeugblanke, also unbehandelte Oberflächen zum Einsatz kommen, liegt schlicht an den Kosten. Vor diesem Hintergrund suchten die Innenraumspezialisten von Johnson Controls nach alternativen Verfahren zur Gestaltung von Qualitäts-Oberflächen. Diese sollen die Kratzfestigkeit und Mattigkeit von Bauteilen verbessern. Zwei mittlerweile kurz vor dem Serieneinsatz stehende Verfahren erfüllten diese Kriterien: PP Thin Film sowie das so genannte RIM-alpha-Verfahren.

... mehr zu:
»IAA »Wohlbefinden

Kratzunempfindlichkeit von PP Thin Film

Bei der PP-Thin-Film-Technologie wird ein Folienverbund aus mehreren hauptsächlich aus Polypropylen (PP) bestehenden Schichten im Verfahren des Direkthinterspritzens verarbeitet. Diese Folien sind im Vergleich zu lackierten Bauteiloberflächen kratzunempfindlich. Da sich ihr Glanzgrad variieren lässt, können sie in ihrer Optik zudem problemlos an angrenzende Bauteile angepasst werden.

Auch bei ihrer innovativen RIM-alpha-Oberflächentechnik nutzten die Spezialisten von Johnson Controls verfahrenstechnische Innovationen, um Kosteneffizienz zu erzielen. Anders als bisher kommt Johnson Controls mit nur einem Verfahrensschritt aus. Dies reduziert die Prozesszeit um rund die Hälfte. Ein geschlossener Prozess erlaubt zudem die Produktion kontrollierter Wanddicken und spart so beim Material. So lassen sich gezielte Oberflächenschwächungen für Airbagöffnungen leicht realisieren.

"Unsere innovativen Oberflächenprozesse bieten ein breites Potenzial zur Aufwertung von Fahrzeuginnenräumen und zeigen überdies, dass auch bei scheinbar ausgereiften Technologien Innovationen möglich sind", kommentiert Dr. Detlef Jürss, Vice President Product Engineering Seating, Interiors and Systems von Johnson Controls, die Neuentwicklungen.

Johnson Controls (NYSE: JCI) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das ideenreiche Lösungen an die Orte bringt, an denen Menschen leben, arbeiten und reisen. Durch die Integration von Technologien, Produkten und Dienstleistungen schaffen wir Umgebungen, die die Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Umwelt neu definieren. Mit Produkten und Dienstleistungen, die in mehr als 200 Mio. Fahrzeugen, 12 Mio. Haushalten und 1 Mio. Geschäftsgebäuden zu finden sind, sorgt unser Team aus 140.000 Mitarbeitern dafür, dass unsere Welt angenehmer, sicherer und nachhaltiger wird.

Astrid Schafmeister | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.de

Weitere Berichte zu: IAA Wohlbefinden

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C
28.04.2017 | Optris GmbH

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie