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Hannover Messe: Innovative Werkstoffe eröffnen neue Perspektiven

09.04.2002


von links: Dr. Albert Otten und Dipl.-Ing. Till Joachim richten die Spritzgießmaschine ’Babyplast’ für die Kunststoffverarbeitung ein.


Im Rahmen der Hannover Messe vom 15. bis 20.04.2002, präsentiert sich das Institut für Recycling (IfR) des Fachbereichs Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel auf dem Gemeinschaftsstand "Innovationsland Niedersachsen" in der Halle 18, 1. Obergeschoss, Stand 003. Das im Jahr 1991 gegründete und seit 1994 in Wolfsburg ansässige Institut stellt Auszüge seiner Forschungsarbeit im Bereich der Werkstoffe vor.

Neben der praxisnahen Ausbildung von Studierenden in den Studiengängen Recycling und Kunststofftechnik arbeiten die Wolfsburger Wissenschaftler in zahlreichen Forschungsprojekten erfolgreich mit der Industrie zusammen. Dabei stehen besonders Kunststoffe im Vordergrund, deren Verarbeitung direkt vor Ort mit einer Spritzgussmaschine gezeigt wird. Neben Kunststoffen auf der Basis nachwachsender Rohstoffe wird anhand von Exponaten auch der Einsatz von Naturfasern in Verbundsystemen dargestellt.

Als Matrixwerkstoff dienen Biokunststoffe und herkömmliche Kunststoffe. Bei den Fasern kommen Naturfasern zum Einsatz, die aufgrund ihrer geringeren Dichte und Abrasivität bei der Verarbeitung sowie ihren Brucheigenschaften neben ökologischen auch technologische Vorteile bieten.

Die positiven Ergebnisse zeigen, dass grundsätzlich Anwendungen in technologisch anspruchsvollen Bereichen möglich sind und neue Perspektiven bieten. So können die Werkstoffe beispielsweise im Automobilbau eingesetzt werden. Das Know-how der Ingenieure, das durch eine Vielzahl von Projekten ständig gewachsen und durch zahlreiche Publikationen belegt ist, steht interessierten Firmen zur Verfügung.

Evelyn Meyer | idw

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