Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heraeus Noblelight auf der PV Expo in Mailand im September 2007

06.09.2007
Infrarot-Strahler mit neu entwickeltem QRC Reflektor
  • Infrarot-Strahler übertragen kontaktfrei hohe Energiemengen
  • Durch Reflektoren wird Infrarot-Strahlung gezielt aufgebracht
  • Heraeus Noblelight präsentierte einen neuen integrierten Reflektor auf der PV Expo im September in Mailand

Viele empfindliche Wärmeprozesse laufen schneller, effizienter und um einiges stabiler ab, wenn Infrarot-Strahler mit dem neu entwickelten Reflektor QRC zum Einsatz kommen. Umfangreiche Tests bei Heraeus, aber auch vor Ort bei den ersten Anwendern, zeigen, dass die Temperaturbeständigkeit des neuen Reflektors für einen gleichmäßigeren Prozessverlauf sorgt.



Infrarot-Wärme wird mit Reflektoren effizienter genutzt, das spart Energie und wertvollen Produktionsraum. Ein neu entwickelter Quarzreflektor sitzt direkt auf dem Strahler und hilft, Infrarot-Strahlung auch im Vakuum oder in Hochtemperaturprozessen effizienter zu nutzen. Copyright Heraeus Noblelight 2007


Der neue QRC (quartz reflective coating) Reflektor besteht aus hochreinem synthetischen Quarzmaterial, mit dem das Quarzglas-Leuchtrohr beschichtet wird.

Heraeus Noblelight stellte Infrarot-Strahler mit dem neuen, integrierten Reflektor auf der "22nd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" Anfang September in Mailand vor.

... mehr zu:
»Expo »QRC »Reflektor

Solarzellen sollen die Sonnenenergie möglichst gut nutzen. Ein Anti-Reflexcoating sorgt bei den Solarzellen für ein wesentlich besseres Absorptionsverhalten. Diese Beschichtung findet im Vakuum und bei hohen Temperaturen statt.

Es hat sich gezeigt, dass solche Hochtemperatur-Prozesse durch den Einsatz von Infrarot-Strahlern mit dem neuen QRC Reflektor wesentlich stabiler ablaufen können, denn Prozessparameter wie die Temperatur oder die Einwirkzeit können besser eingehalten werden. Das steigert die Energieeffizienz einer Anlage. Anders als bei anderen Quarzreflektoren besteht der QRC Reflektor nicht aus einer extern angebrachten Quarzschale, sondern aus einer Schicht aus synthetischem Quarzglas direkt auf dem Infrarot-Strahler. So ist der Strahler sehr kompakt und benötigt weniger Raum. Mit dem QRC Reflektor ist es Heraeus Noblelight gelungen, erstmalig einen direkt am Strahler sitzenden Reflektor für Vakuumanwendungen herzustellen.

Das synthetische Quarzmaterial ist hochrein und zeigt eine Reflektivität die nicht ganz so effektiv ist wie die einer Goldbeschichtung, aber besser als jeder Reflektor aus Edelstahl. Der Quarzreflektor ist sehr gut hitzebeständig bis etwa 1000°C und ebenso beständig gegen Säuren, Laugen und andere aggressive Stoffe. So können Strahler mit diesem Reflektor auch bei Fertigungsschritten eingesetzt werden, die eine regelmäßige Reinigung der Anlage mit schärferen Reinigungsmitteln erfordert.

Auf der PV Messe in Mailand konnten Besucher am Stand von Heraeus einen Infrarot-Strahler mit einem neu entwickelten Reflektor aus opakem Quarzglas in Betrieb kennen lernen. Ein eigens für die Messe gebautes Modul demonstrierte, dass durch den Reflektor die Wärmestrahlung direkt auf das Produkt ausgerichtet wird und gab einen Eindruck davon, wie durch den verbesserten Prozess Energie eingespart werden kann.

Infrarot-Strahler sind kompakt gebaut und übertragen große Energiemengen ohne ein Kontaktmedium. Das macht Wärmeprozesse im Vakuum möglich und hilft zudem, wertvollen Produktionsplatz effizient zu nutzen. Gegenüber Metallrohrstrahlern, den Wärmequellen, die bisher häufig unter Vakuumbedingungen eingesetzt wurden, besitzen Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight eine höhere Leistungsdichte und sind erheblich reaktionsschneller. So können Wärmeschritte schneller und wesentlich kontrollierter durchgeführt werden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2006 einen Jahresumsatz von 88 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 651 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz über 10 Milliarden Euro und weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit über 155 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545,
Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com
Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547,
Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Berichte zu: Expo QRC Reflektor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise