Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„f-cell 2007“: Messe zeigt, was kommen wird

28.08.2007
Die Produkte stehen schon fix und fertig da: Autos mit Brennstoffzellenantrieb, Geräte zur Hausenergieversorgung, mobile Power-Stationen. Die Messe zum internationalen Brennstoffzellen-Kongress „f-cell“ am 24. und 25. September 2007 in Stuttgart wird einmal mehr eine Branche an der Schwelle zum Markteintritt zeigen. Die Herausforderungen liegen in der Verlängerung der Lebensdauer der Brennstoffzellen sowie bei den noch sehr hohen Kosten. Doch der Markt gewinnt zunehmend an Dynamik.

Autos und Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren schon: Die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell legte bis heute bereits über 1,4 Millionen Kilometer zurück. Doch der Hersteller war unter anderem mit der Reichweite pro Tankfüllung noch nicht zufrieden und stellt nun anlässlich des diesjährigen fast namensgleichen Brennstoffzellen-Forums „f-cell“ am 24. und 25. September in Stuttgart das Nachfolgermodell, die neue B-Klasse F-Cell, vor.

Der internationale Branchentreff „f-cell“ vereint Messe mit Kongress und zieht jährlich etwa 600 Fachleute in die Schwabenmetropole. 2007 liegt ein besonderer Fokus auf den mobilen Anwendungen des umweltfreundlichen Energiewandlers, nachdem im letzten Jahr die stationären Anwendungen in der Hausenergieversorgung im Rampenlicht standen. „Die Breite unserer Veranstaltung bleibt davon aber unberührt“, betonen die „f-cell“-Veranstalter, die Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) sowie ihre Kooperationspartner, das Umweltministerium Baden Württemberg und die DaimlerChrysler AG. „Die 'f-cell'-Messe wird auch dieses Jahr wieder mit geschätzten 50 Ausstellern voll ausgebucht sein, das komplette Spektrum der Brennstoffzellen-Anwendungen abdecken und auch Zulieferer, Dienstleister sowie Verbände präsentieren.“

Fortschritte bei mobilen Anwendungen

Die neue B-Klasse F-Cell, die dieses Jahr an Stelle der alten A-Klasse, die Hallen der „f-cell“ im Stuttgarter Haus der Wirtschaft schmücken wird, leistet einiges, was ihr Vorgänger noch nicht konnte: Zum Beispiel mit einer Tankfüllung statt 170 satte 400 Kilometer weit zu fahren. Trotzdem muss Professor Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau und Antrieb sowie Umweltbevollmächtigter bei DaimlerChrysler, Enthusiasten bremsen: „Der Brennstoffzellenantrieb wird zwischen 2012 und 2015 wettbewerbsfähig und serienreif sein.“ Die Herausforderungen, die es bis dahin zu bewältigen gilt, sind unter anderem die Verlängerung der Lebensdauer sowie die Reduktion der Kosten.

Hausenergieversorger Brennstoffzelle

Dies gilt genauso für die anderen Bereiche, in denen Brennstoffzellen zum Einsatz kommen. Auch in der stationären Anwendung konnte der effiziente Energiewandler seine grundsätzliche Praxistauglichkeit bereits unter Beweis stellen. Markus Edel, Manager Fuel Cells beim baden-württembergischen Energielieferanten EnBW berichtet: „Seit Dezember 2001 hat die EnBW landesweit mehr als 20 Brennstoffzellen unterschiedlicher Technologien bei Kunden und Partnern installiert. Gemeinsam mit Städten und Kommunen in Baden-Württemberg entwickeln wir bei diesem Feldtest ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Lösungen für die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung. Die EnBW kooperiert hier mit führenden Brennstoffzellenherstellern, um sie aus der Praxis heraus dabei zu unterstützen, Brennstoffzellen marktreif und bezahlbar zu machen“. Am Messestand präsentiert die EnBW bei der Hausenergieversorgung eingesetzte Anlagen und stellt Ergebnisse aus dem landesweiten Feldtest vor.

Konzept geht auf: Messe und Kongress unter einem Dach

„Wer einmal kommt, ist auch im nächsten Jahr wieder dabei“, diese Erfahrung machte Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur, mit seiner Messe aber auch mit dem Symposium. Er konnte die Zahl der „f-cell“-Stände von 2001 bis 2006 von 22 auf 50 mehr als verdoppeln. „Jetzt sind wir aber an einer natürlichen Grenzen angekommen. Mehr Platz ist im Haus der Wirtschaft nicht zu haben“, bedauert er. Die steigende Nachfrage sei ein Zeichen für die wachsende Dynamik in der Branche, die zunehmend weitere Zulieferer, Dienstleister und jetzt auch Finanzexperten auf sich aufmerksam mache. Außerdem ist es das Konzept eines echten Spezialisten-Forums, das aufgeht: Die Messe profitiert vom Symposium und umgekehrt. „Wir bieten allen Beteiligten Kontakte zu wirklichen Fachleuten auf dem Gebiet Wasserstoff & Brennstoffzelle, einen Überblick über den Markt, fundierte Einblicke in neue Technologien sowie eine Plattform für den individuellen Austausch.“

Wichtige Unternehmen und Verbände sind vor Ort

Bei der Peter Sauber Agentur sind bereits die Anmeldungen weiterer wichtiger „Player“ auf dem Brennstoffzellenmarkt eingegangen. Mit dabei sind unter anderem: ANSYS Germany GmbH mit Software zur Strömungsberechnung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart, das unter anderem ein futuristisches BZ-betriebenes Flugzeug („HyFish“) zeigt, das Institut für solare Energiesysteme (ISE) der Fraunhofer Gesellschaft in Freiburg, das Mikrobrennstoffzellen zum Beispiel für Camcorder oder Laptops entwickelt, die SMART Electronic Development GmbH, Stuttgart, die Geräte zum Messen und Überwachen von Hochleistungs-Brennstoffzellen zeigt, die SMA Technologie AG, welche computerbasierte Regelsysteme für eine dezentrale Energieversorgung präsentiert, sowie udomi aus Neuenstein, das eine Brennstoffzellen-Photovoltaik-Hybrid-Stromversorgung vorstellt.

Eine aktuelle Liste der Aussteller ist auf der Homepage der Veranstaltung unter www.f-cell.de zu finden. Dort können sich Interessenten auch gleich mit einem eigenen Stand anmelden.

Es gibt allerdings nur noch wenige freie Standflächen.

Weitere Information gibt es bei der Peter Sauber Agentur: 07156-43624-52, E-Mail: sabine.vetter@messe-sauber.de

Peter Sauber Agentur | Peter Sauber Agentur
Weitere Informationen:
http://www.f-cell.de
http://www.messe-sauber.de

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle DaimlerChrysler EnBW F-Cell

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie