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Forschung zum Anfassen auf der EMO 2007 in Hannover

28.08.2007
Institute des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover auf der weltgrößten Werkzeugmesse

Die Kooperation von Wissenschaft und Industrie sowie das daraus resultierende Innovationspotenzial sind die großen Themen auf dem Stand des Produktionstechnischen Zentrums Hannover (PZH) der Leibniz Universität Hannover auf der EMO 2007.

Die Institute präsentieren sich während der weltgrößten Werkzeugmesse vom 17. bis 22. September 2007 auf dem Messegelände Hannover in Halle 25, Stand B 03, mit aktuellen Höhepunkten ihrer Arbeit. Die EMO (Exposition Mondiale de la Machine Outil) ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die PZH-Institute sind einige der wenigen Forschungseinrichtungen auf der weitgehend industriell geprägten Messe.

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) präsentiert auf der EMO den Prototyp einer modularen, anpassungsfähigen Werkzeugmaschine, die von einem Konsortium aus führenden Unternehmen der Werkzeugmaschinenbranche sowie zwei Universitätsinstituten entwickelt wurde. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ist die deutliche Senkung der Lebenszykluskosten von Werkzeugmaschinen. Die Steigerung der Anpassungsfähigkeit an neue Fertigungsaufgaben und Technologien führt zu einer deutlichen Verlängerung der wirtschaftlichen Lebensdauer der Werkzeugmaschinen. Andere Höhepunkte des PZH auf der EMO 2007 sind aktuelle Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Entwicklung innovativer Werkzeugkonzepte und der Prozesskontrolle, die das Institut für Umformtechnik (IFUM) präsentiert. Das Institut für Werkstoffkunde (IW) zeigt Aspekte der Entwicklung und Prüfung moderner Werkstoffe.

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Seit dem Zusammenschluss der produktionstechnischen Institute der Leibniz Universität Hannover im Jahr 2004 sind im PZH in Garbsen Wissenschaft und Industrie unter einem Dach vereint. Rund 350 Wissenschaftler und Techniker aus allen Bereichen der Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten unmittelbar mit Partnern aus der Industrie zusammen, die sich zum Teil als Unternehmen direkt im Gebäude angesiedelt haben. So kann Grundlagenforschung, industrielle Entwicklung und Dienstleistung vereint und die Ausbildung der Studierenden besonders praxisorientiert und zukunftsträchtig gestaltet werden. Die Institute des PZH untersuchen in enger Kooperation, ausgehend von den Funktionseigenschaften, die komplette Herstellungsprozesskette von der Werkstoffentwicklung über ur- und umformende Verfahren bis zur spanenden Fertigung und Endbearbeitung sowie die begleitenden logistischen und informationstechnischen Prozesse.

Die EMO, die am Montag, 17. September, von Bundespräsident Horst Köhler eröffnet wird, ist die Leitmesse der Branche und wird im Rhythmus von zwei Jahren in Hannover oder Mailand ausgerichtet. Für die diesjährige Messe haben sich 2005 Aussteller aus 41 Ländern angemeldet.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Anke Giers von der PZH GmbH unter Telefon +49 511.762-19434 oder +49 511.2343399 oder per E-Mail unter giers@pzh-gmbh.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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