Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2002 Highlight / Verschwinden Notebooks bald in der Armbanduhr?

06.03.2002


Innovativer kleiner Rechenkünstler macht doppelt mobil

Der Einsatz von Kleinstrechnern im privaten und geschäftlichen Bereich wird in naher Zukunft für uns so selbstverständlich sein wie das Telefonieren oder auf die Uhr Sehen. Schon jetzt ist das Thema "Mobile Computing" in aller Munde. Der Grund: Ähnlich wie in der Handy-Sparte werden auch mobile Kleinstcomputer immer leichter, ergonomischer und leistungsstärker. Ein völlig neues, mobiles Rechner-Konzept trennt jetzt das Display vom eigentlichen Rechner und verbindet beide per Wireless LAN (WLAN) völlig kabellos miteinander. Das "Toughbook CF-07" von Panasonic gilt unter Fachleuten schon jetzt als eine der wenigen echten Innovationen der CeBIT 2002. Das leistungsstarke Fliegengewicht ist eine Kombination aus Mini-PC mit Windows 2000 Betriebssystem und einem leicht tragbarem Display. Ohne lästiges Kabelgewirr kommunizieren die beiden Komponenten in einem Abstand von bis zu 50 Metern miteinander. Da beide Geräte gegen Feuchtigkeit, Staub nach IP54-Industrienorm und gegen die Folgen von unbeabsichtigtem Fallenlassen gemäß strengem MIL-Standard geschützt sind, ist es in erster Linie ein Rechner für gewerbliche Anwender. Besonders in der Fertigung, im Baugewerbe, in der Logistik-Sparte oder bei der Polizei, der Feuerwehr oder beim Zoll soll der Mini seine Dienste leisten. Mit nur 980 Gramm Gewicht für die Rechnereinheit und 710 Gramm für das Display steht dem Anwender insgesamt ein sehr leichtes PC-Werkzeug zur Verfügung. Der Minicomputer erlaubt sogar bis zu fünf Stunden netzunabhängiges Arbeiten. Die Eingabe auf dem Display erfolgt bequem per Fingerdruck oder via Stylus Pen direkt auf dem Touchscreen. Beim Schreiben von Texten wird der Anwender außerdem durch eine ergonomische Software-Tastatur unterstützt. Des Weiteren ist das Display mit der Transflektiv-Technologie und einer Anti-Reflektiv-Beschichtung ausgerüstet, was eine gute Lesbarkeit selbst bei intensivem Sonnenlicht garantiert. Mobile Zusatzkomponenten wie ein optionales GPS-Modul oder ein GSM/GPRS-Modul machen das CF-07 zu einem flexiblen Outdoor-Begleiter.

Mobiler Alleskönner auch im Büro

Mit Hilfe der optional erhältlichen CF-07 Docking Unit kann der Mini PC auch als mobiler Arbeitsplatz-Rechner sinnvoll eingesetzt werden bzw. einen stationären Desktop-PC ersetzen. Die Dockingstation besitzt nämlich zahlreiche Anschlussschnittstellen wie Tastatur, Audio, Maus und USB sowie ein integriertes 24x CD-ROM Laufwerk. Das Toughbook CF-07 ist ab sofort zum Preis von 5.590,00 Euro erhältlich, wobei das Display mit 2.100 Euro und der Mini-PC mit 3.490 Euro zu Buche schlagen. Die Docking Unit liegt bei 670 Euro. Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Nach Einschätzung von Experten wird sich die gesamte IT-Infrastruktur über kurz oder lang drastisch in Richtung Mobilität verändern. Mit dem Toughbook haben die Panasonic-Ingenieure vor allen anderen den ersten Schritt in eine neue Ära des Mobile Computing gemacht. Weiter denkbar wäre, dass die Anwender künftig eine Armbanduhr tragen, die einen ausgewachsenen PC mit Sprachsteuerung, ein Mobiltelefon, einen Organizer und ein Navigationsgerät in sich vereint. Wer braucht dann noch große, starre und unbewegliche Rechner?

Wiebke Hinrichs | ots

Weitere Berichte zu: CF-07 CeBIT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise