Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der neuen Technologie profitieren Netzbetreiber und ihre Kunden

06.03.2002


DSL meets TV: Fernsehen über das Telefonnetz

Alcatel zeigt auf der CeBIT (Halle 27, Stand B 40), wie über eine DSL-fähige Telefonleitung TV-Programme und Spielfilme übertragen werden können. Mit dieser neuen Technologie wird aus den bestehenden Kupfer-Telefonkabeln die Infrastruktur für breitbandige Unterhaltung. Endverbraucher freuen sich über die neuen Möglichkeiten, die das Fernsehen in Verbindung mit Internet und Telekommunikation bietet. Netzbetreiber erschließen sich dadurch zusätzliche Einnahmequellen.

DSL (digital subscriber line) gehört inzwischen zu den weltweit am häufigsten genutzten Breitband-Zugangs-Technologien. Die Zuwachsraten bei DSL-Anschlüssen betrugen in den letzten beiden Jahren jeweils rund 150 Prozent. Ausschlaggebend für die Investition in DSL-Technik waren bei den meisten Anwendern die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten bei Internet-Diensten, was sich vor allem bei Daten-, Musik- und Video-Downlaods bemerkbar macht. Zusätzlich stehen eine Menge attraktiver Sprachdienste zur Verfügung.

Durch die Einbindung von Fernsehdiensten in die DSL-Infrastruktur entsteht jetzt ein völlig neues Angebot. Dazu gehören Video on Demand, personalisierte TV-Programme sowie Online-Spiele auf dem Fernsehbildschirm. Auch zeitversetzte Fernsehsendungen und Web-Dienste über das Fernsehgerät sind geplant.

Diensteanbieter können dank DSL über die bestehende Telefoninfrastruktur mit einem Unterhaltungsangebot zusätzliche Umsätze generieren. Mit einem kombinierten Angebot aus Sprache, Video und Daten können sie neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden binden. Analysten von Alcatel und Thomson schätzen, dass Diensteanbieter auf diese Weise im Monat pro Kunde einen Mehrumsatz von 40 bis 60 Euro erzielen können.

Auf der CeBIT demonstriert Alcatel "DSL meets TV". Der Encoder von Nextream, einem Joint Venture von Alcatel und Thomson multimedia, erlaubt die Umsetzung von Multimedia-Inhalten auf die übliche Fernsehnorm vom digitalen Video (MPEG-2) bei weniger als 1 Mbit/s benötigter Bandbreite. Die Lösungen von Alcatel für die Infrastruktur übertragen Video, Sprache und Daten über das Telefonnetz und bringen diese sicher zur DSL-Decoder-Gateway-Set-Top.

Alcatel auf der CeBIT: Halle 27, Stand B 40
Pressekonferenz "DSL meets TV" im Convention Center (CC)
am Mittwoch, 13. März 2002,14.00 bis 15.00 Uhr, Saal 13/14

Sonja Josch | ots
Weitere Informationen:
http://www.alcatel.de
http://www.alcatel.de/cebit2002

Weitere Berichte zu: CeBIT DSL Netzbetreiber

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie