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MEDICA-Kongress 2001: BMBF stellt Gewinnerinnen und Gewinner vor / Drei Millionen Mark für Innovationen in der Medizintechnik

19.11.2001


Am Donnerstag, 22. November 2001, werden in Düsseldorf während des MEDICA Kongresses rund drei Millionen DM an mehrere Forscherteams überreicht: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des "Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik" aus. Die Preisträger werden während des Kongresses erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Gastredner und Höhepunkt des Kongresses sprechen Prof. Dr. Eberhart Zrenner und Prof. Dr. Jörg-Uwe Meyer über das hochaktuelle Thema "Neuroprothesen: Wo stehen wir jetzt? - Was ist in Zukunft machbar?"

Beginn: 9.30 Uhr im Congress Center Düsseldorf Süd, Raum 3

Mit Spannung wird die Entscheidung der internationalen Expertenjury erwartet: Unter ca. 120 Bewerberinnen und Bewerbern werden bis zu acht Forscherteams ausgewählt. 1999 schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum ersten Mal den "Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik" aus, um die bestehenden Stärken Deutschlands auf dem Gebiet der Medizintechnik zu sichern und auszubauen. Auf Grund der außerordentlich großen Resonanz und Originalität der eingereichten Projekte wird dieser Wettbewerb nun jährlich mit einer Gesamtsumme von drei Millionen DM durchgeführt. Neben universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auch Industrieunternehmen zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt.

Das BMBF fördert mit dieser Maßnahme innovative Forschungsansätze, die gleichzeitig ein hohes Entwicklungsrisiko beinhalten. Die Gewinner erhalten eine Förderung von bis zu 500.000 DM. Sie können damit ihre Projektidee im Rahmen eines so genannten "Schlüsselexperiments" umsetzen und die "Machbarkeit" belegen. Spätestens nach drei Jahren soll die weitere Entwicklung und Vermarktung durch die Industrie erfolgen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner, die in diesem Jahr durch ihre originellen und innovativen Lösungsansätze überzeugen konnten, werden während des MEDICA-Kongresses am 22. November 2001 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss präsentieren ausgewählte Preisträger der Jahre 1999 und 2000 ihre Projekte bzw. die ersten erfolgreichen Arbeiten, die zum Teil kurz vor der Marktreife stehen. Vorgestellt werden zum Beispiel Forschungsprogramme zu innovativen Hilfen für Herz-Patienten, ein neues Verfahren zur 3-D Darstellung von Röntgenbildern und ein völlig neuartiges, intelligentes Kathetersystem.

Als Gastredner und Höhepunkt des Kongresses sprechen dann um 12 Uhr Prof. Dr. Eberhart Zrenner und Prof. Dr. Jörg-Uwe Meyer über:

"Neuroprothesen: Wo stehen wir jetzt? - Was ist in Zukunft machbar?"

Programm:

9.30 bis 9.45 Uhr Begrüßung Einleitung zum Thema

9.45 bis 10.15 Uhr Öffentliche Bekanntgabe der Gewinner 2001

10.15 bis 10.45 Uhr Gelegenheit zur Diskussion mit Preisträgern

10.45 bis 12.00 Uhr Kurzvorträge von Gewinnern aus 1999 + 2000

12.00 bis 13.00 Uhr Hauptvortrag

Martin-Ulf Koch | ots

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