Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energieeffizientes Bauen - wenig für Strom und Gas zahlen

21.09.2005


reCONSTRUCT 2005 startet morgen - neue Impulse für Bauen und Sanieren



Deutschlands wichtigstes Messetrio zum Thema erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen, die reCONSTRUCT, IHE HolzEnergie und RENEXPO 2005 findet ab morgen, Donnerstag, in Augsburg statt. Während die RENEXPO sich erneut mit aktuellen Fragen und Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien beschäftigt, dreht sich auf der parallel stattfindenden reCONSTRUCT http://www.reconstruct-expo.de alles um das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren.



"Eine Forcierung der Energieeffizienz im Bausektor ist angesichts der immer knapper werdenden fossilen Ressourcen und den damit verbundenen steigenden Energiekosten vielleicht das bestimmende Zukunftsthema", erklärt Messesprecherin Miriam Hegner im Gespräch mit pressetext. Mit der Erweiterung des Messeangebotes um die reCONSTRUCT wolle man im Bereich des energieeffizienten Bauens und Sanierens eine international besetzte Plattform anbieten, die für neue Impulse sorgen und die erwarteten 13.000 Messebesucher über die vielseitigen Möglichkeiten auf diesem Gebiet informieren soll, so Hegner.

"Im Bereich der Wärmedämmung werden durch den Einsatz moderner Solartechnik mittlerweile ausgezeichnete Ergebnisse erzielt", ist Günter Baumgartner, Geschäftsführer des auf Solarfassadenbau spezialisierten Unternehmens gap-solar http://www.gap-solar.at von der technologischen Errungenschaft überzeugt. Opake Fassadenpaneele mit integrierten Solarwaben seien in der Lage, die Energiekosten eines Gebäudes um 80 Prozent zu senken, so Baumgartner gegenüber pressetext. Darüber hinaus biete das hochwertige Oberflächenmaterial eine Vielzahl an optischen Gestaltungsmöglichkeiten, die von Architekten zunehmend genutzt würden.

Sebastian Herkel vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg http://www.ise.fhg.de unterstreicht gegenüber pressetext die von Baumgartner angesprochenen Vorteile, die eine solare Energienutzung hinsichtlich der gesteigerten Energieeffizienz von Gebäuden biete. Bei der Umsetzung gelte es allerdings einen sinnvollen Kompromiss zwischen den eingesetzten Technologien und ihren Auswirkungen auf das Gebäude zu finden: "Im Sommer kann die vergrößerte Wärme- und Strahlungsentwicklung, die besonders bei transparenten Glas-Solarfassaden auftritt, zu Problemen im Innenraum führen." Im Interesse der Beschäftigten müsse daher bei allen energierelevanten Gebäudeüberlegungen die Qualität der Arbeitsplätze im Vordergrund stehen, so Herkel.

Bezüglich des finanziellen Mehraufwands verweisen Experten des österreichischen Forschungszentrums arsenal research http://www.arsenal.ac.at gegenüber pressetext auf die unterschiedliche Förderungssituation in Deutschland und Österreich. Würde sich in Österreich die Anschaffungsinvestition durch entsprechende Förderungen und der nachfolgenden Einsparungen im Energiekostenbereich bereits nach wenigen Jahren amortisieren, bedeute der Umstieg auf Solarthermie in Deutschland immer noch einen finanziellen Mehraufwand, so Anita Preisler und Hubert Fechner von arsenal research. Dort setze man im Gegensatz zu Österreich eher auf die Förderung photovoltaischer Anlagen.

Redakteur: Nicole Eichinger
email: redaktion@pressetext.com
Tel. ++43-1-81140-0

Nicole Eichinger | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.reconstruct-expo.de
http://www.gap-solar.at
http://www.arsenal.ac.at

Weitere Berichte zu: Energieeffizienz Energiekosten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie